15:37 29 Oktober 2020
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    Das US-Militär hat in Ost-Afrika nach eigenen Angaben eine Übung mit Langstreckenbombern des Typs B-52 durchgeführt. Geübt worden sei ohne Waffen, teilte das Kommando der Vereinigten Staaten in Afrika (AFRICOM) mit. Ziel sei es gewesen, die „globale Reichweite“ der amerikanischen Streitkräfte zu demonstrieren.

    „Die B-52-Trainingsmission wurde in Ost-Afrika zusammen mit unseren Partnern durchgeführt“, so das AFRICOM am Sonntag (MEZ) auf Twitter. 

    „Die weitreichende unbewaffnete Trainingsmission zeigt die globale Reichweite und die Mobilität der US-Streitkräfte sowie unsere Vielseitigkeit und unser kontinuierliches Engagement für unsere Partner.“

    Konkrete Partner wurden in der Mitteilung nicht genannt. Wie viele Maschinen beteiligt waren, blieb ebenfalls unklar.

    Die Vereinigten Staaten veranstalten auch in anderen Teilen der Welt regelmäßig Übungen mit B-52. In den letzten Monaten tauchten die strategischen Bomber mehrmals in der Nähe der russischen Grenzen über dem Schwarzen Meer und der Ostsee auf. In russischen Medien sprach es sich sogar herum, dass die Maschinen Bombenangriffe simuliert hätten.

    Die Boeing B-52 ist ein atomar bestückbares Bombenflugzeug mit einer Reichweite von mehr als 16.000 Kilometern. Seit ihrem Erstflug im Jahre 1952 wurde die Maschine mehrfach modernisiert und in konventioneller Ausstattung in zahlreichen US-Kriegen eingesetzt.

    leo/ae

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    Tags:
    Übung, Bomber, B-52, Afrika, AFRICOM, USA