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    Nachrichtenüberblick: Ehemalige US-Justizmitarbeiter fordern Minister-Rücktritt; Kanzlerkandidatur und CDU Vorsitz laut Söder zwei Dinge; Zahl der Virusfälle in China übersteigt 70.000; Bahnstrecken wegen Sturmschäden gesperrt; VW verschiebt Produktionsaufnahme in China; Elton John bricht Konzert in Auckland ab

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Ehemalige US-Justizmitarbeiter fordern Minister-Rücktritt

    Im Streit um politische Einmischung in Verfahren haben mehr als 1100 ehemalige Staatsanwälte und Juristen des US-Justizministeriums den Rücktritt von Minister William Barr gefordert. Das Eingreifen von Barr und US-Präsident Donald Trump in den Fall des langjährigen Trump-Vertrauten Roger Stone widerspreche dem Prinzip einer unabhängigen Justiz, schreiben die Juristen in einem in der Nacht verbreiteten offenen Brief. Regierungen, die die enorme Macht der Strafverfolgung nutzen, um ihre Feinde zu bestrafen und ihre Verbündeten zu belohnen sind keine rechtsstaatlichen Republiken, sondern Autokratien, hieß es weiter.

    Kanzlerkandidatur und CDU Vorsitz laut Söder zwei Dinge

    Die Entscheidung über den CDU-Vorsitz ist aus Sicht von CSU-Chef Markus Söder noch keine über die Kanzlerkandidatur der Union. Der Parteivorsitz sei das eine. Aber das andere sei die Kanzlerkandidatur, sagte Söder am Abend in der ARD. Diese gehe nur mit der CSU. Natürlich müssten Kandidaten für die CDU-Spitze dann auch erklären, ob sie für den Parteivorsitz bereit seien, selbst wenn sie nicht Kanzler werden. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte erklärt, Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur müssten aus ihrer Sicht in einer Hand liegen.

    Zahl der Virusfälle in China übersteigt 70.000

    Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat in China 70.000 überstiegen. Mit 105 neuen Todesfällen innerhalb eines Tages sind bis heute 1770 Todesfälle zu beklagen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. Die nachgewiesenen Ansteckungen nahmen um 2048 zu und erreichten 70.548. Besonders schwer ist in Zentralchina die 60 Millionen Einwohner zählende Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan betroffen. In der weitgehend abgeschotteten Krisenregion sind allein rund 58.000 Infektionen und 1696 Todesfälle durch das Sars-CoV-2 genannte Virus bestätigt. Experten befürchten auch eine hohe Dunkelziffer.

    Bahnstrecken wegen Sturmschäden gesperrt

    Wegen Sturmschäden hat die Deutsche Bahn am Sonntagabend mehrere Strecken sperren müssen. So mussten die Züge zwischen Hamburg und Berlin über Stendal umgeleitet werden, wie die Bahn mitteilte. Der Halt an den Bahnhöfen Wittenberge, Ludwigslust und Büchen entfiel. Es komme zu Verspätungen von etwa 60 Minuten. Zwischen Hamburg und Münster wurden die Züge über Hannover umgeleitet, der Halt an den Bahnhöfen Bremen, Osnabrück und Münster entfiel.

    VW verschiebt Produktionsaufnahme in China

    Volkswagen bekommt die Folgen des neuartigen Coronavirus in China weiter zu spüren. Es gebe Probleme in den Lieferketten und der Logistik sowie nur begrenzte Reisemöglichkeiten für Mitarbeiter der Produktion, teilte Volkswagen mit. Daher soll die Produktion in den Werken des Gemeinschaftsunternehmens mit der Shanghai Automotive erst am 24. Februar wieder aufgenommen werden. Bisher war dies für heute geplant.

    Elton John bricht Konzert in Auckland ab

    Pop-Legende Elton John hat wegen gesundheitlicher Probleme ein Konzert im neuseeländischen Auckland abbrechen müssen. Er habe seine Stimme komplett verloren, es tue ihm so leid, sagte der 72-Jährige Medienberichten zufolge unter Tränen, bevor er von der Bühne begleitet wurde. Er wollte gerade den Song Daniel singen, wie es weiter hieß. Das Publikum habe den britischen Sänger mit Ovationen verabschiedet. Elton John schrieb später auf Instagram, bei ihm sei zuvor eine Lungenentzündung festgestellt worden. Dennoch habe er sich entschlossen, aufzutreten.

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    Tags:
    Bahn, VW-Konzern, Coronavirus, China, USA, Deutschland