01:02 05 April 2020
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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat keine russischen Truppen nach Libyen geschickt, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag erklärte.

    „Nein, Wladimir Putin, der Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte, hat keine Truppen nach Libyen geschickt, in dieser Hinsicht hat er keine Befehle erteilt“, sagte Peskow vor Journalisten, die sich erkundigten, ob Russlands Staatschef Truppen nach Libyen entsandt hatte.

    Auf eine weitere Frage, wie man einen in Medien aufgetauchten Todesfall erklären kann, antwortete Peskow, dass er nichts davon wisse und das nicht erläutern könne.

    „Es gibt keine russischen Truppen in Libyen“, betonte der Kreml-Sprecher.

    Medienbericht

    Zuvor hatte der TV-Sender „BBC News Russia“ berichtet, dass in der russischen Region Orenburg ein Offizier begraben worden sein soll, der „in Libyen ums Leben“ hätte kommen können.

    Erdogans Aussagen

    Der türkische Präsident, Recep  Tayyip Erdogan, hatte erklärt, dass Russland angeblich den Konflikt in Libyen „auf höchster Ebene“ verwalte, wie der TV-Sender „NTV“ berichtete.

    Moskau wies mehrmals ähnliche Vorwürfe zurück. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bezeichnete bespielweise frühere US-Aussagen über eine angebliche Destabilisierungsrolle der russischen „Militäreinmischung“ bei der Regelung der Situation in Libyen als „Ente“.

    Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach seinerseits davon, dass die Behauptungen über die Präsenz von „russischen Mietsoldaten“ in diesem arabischen Land nur Gerüchte seien.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Militärs, Truppen, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Russland, Libyen