03:16 05 Juni 2020
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    Die Tendenz der Verweigerung von US-Visa für russische Diplomaten für deren Arbeit bei der Uno weckt laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, Besorgnis und stört die Arbeit dieser Struktur.

    „Wir stellen tatsächlich fest, dass ein großes Problem der Visumverweigerung oder der nicht rechtzeitigen Ausstellung von Einreisevisa für unsere Diplomaten existiert, die an der Arbeit von Kommissionen und Ausschüssen bei der Uno beteiligt sind. Dies stört die Uno-Arbeit, und dies stellt ein großes Problem dar“, erklärte Peskow den Journalisten.

    Er fügte hinzu, dass Russland auf diplomatischen Wegen diese Frage der Uno gegenüber wiederholt thematisiert habe.

    „Zweifellos weckt eine solche Tendenz Besorgnis. Dies hat unsere diplomatische Behörde bereits mehrmals zum Ausdruck gebracht“, betonte Peskow.

    Probleme mit der Visumausstellung für Bürger Russlands zur Beteiligung an internationalen Veranstaltungen auf US-Territorium gibt es regelmäßig seit 2014 nach der scharfen Verschlechterung der bilateralen Beziehungen wegen der Situation auf der Krim und im Donbass. Zuvor hatte die UN-Kommission für Abrüstung ihre Sitzung verschieben müssen – im Zusammenhang mit der Nichtausstellung des US-Einreisevisums zum nötigen Termin für den Leiter der russischen Delegation, den Chef der Abteilung für vielseitige Abrüstung, Konstantin Woronzow.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Abrüstung, Donbass, Krim, Beziehungen, Diplomaten, Visumsverweigerung, Dmitri Peskow