22:51 05 April 2020
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    Die im syrischen Idlib agierenden Terrorgruppen haben seit dem 9. Januar achtmal den russischen Stützpunkt Hmeimim angegriffen, sagte der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Werschinin, am Samstag gegenüber der Presse in Moskau.

    „Wir haben uns sehr darum bemüht, dass der Waffenstillstand, den die Regierung Syriens Anfang Januar mit unserer Unterstützung verhängt hatte, wirksam ist. Aber die Waffenruhe gilt für die moderate Opposition und die Regierungstruppen. Nach der Waffenstillstandsverhängung haben die Terroristen, derer es in Idlib Zehntausende gibt, Aleppo beschossen“, so Werschinin.

    „Sie hielten sich damals in zehn bis 15 Kilometer Entfernung zu Aleppo auf. Sie schossen aus Mehrfachraketenwerfern ins Blinde hinein und belegten die Stadt, das heißt Wohnviertel, mit Feuer. Laut unseren Angaben wurden seit dem 9. Januar acht Drohnen-Angriffe auf Hmeimim unternommen, wo unser Luftwaffenstützpunkt liegt und sich unsere Leute aufhalten. Ihre Sicherheit ist für uns die höchste Priorität“, so Werschinin.

    Lage in Idlib

    In der Provinz Idlib befindet sich eine der vier sogenannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Irans und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu ermöglichen. Anders als die drei anderen demilitarisierten Zonen wird Idlib immer noch nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.

    Neben Millionen Zivilisten werden dort Zehntausende extremistische Kämpfer und Terroristen vermutet. Die größten Gruppen sind die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront* und die Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“*.

    * Terrororganisationen, in Russland per Gesetz verboten

    ls/mt

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    Tags:
    Sergej Werschinin, Russland, Syrien