22:04 30 März 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    Von
    1372768
    Abonnieren

    Wer wird künftig das politische Ruder in Hamburg übernehmen? Die SPD kämpft um einen wichtigen Sieg, doch die Grünen sind den Sozialdemokraten in der Hansestadt auf den Fersen. AfD und FDP müssen dagegen um den Wiedereinzug bangen. Im politischen Berlin wird die Bürgerschaftswahl mit größtmöglichem Interesse verfolgt.

    Sputnik hält Sie in diesem Liveticker über Ergebnisse und Reaktionen auf dem Laufenden.

     

    Neue Meldungen
    • 20:17

      Bürgerschaftswahl 2020 in Hamburg – FDP scheitert an Fünf-Prozent-Hürde

      Die FDP und ihre Sponsoren: Der Bundesparteitag in Bildern

      Bürgerschaftswahl 2020 in Hamburg – FDP scheitert an Fünf-Prozent-Hürde

      Die FDP ist bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg ganz knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kamen die Freidemokraten auf 4,9 Prozent und verpassten so den Einzug ins Landesparlament.
      Mehr
    • 22:03

      Der Ticker geht schlafen…

      Fast alle Wahlkreise in Hamburg sind ausgezählt, das endgültige Ergebnis dürfte dennoch erst am späten Montag feststehen. Das Fazit des heutigen Wahlsonntags: Erneut haben die großen Volksparteien Federn lassen müssen, doch auch der Höhenflug der AfD wurde deutlich gestoppt. Die Grünen wiederum konnten im traditionell linken Hamburg punkten, die Partei Die LINKE bleibt stabil. Die FDP muss weiter um den Einzug bangen. Sputnik wird Sie natürlich auch ab Montagmorgen wieder auf dem Laufenden halten, wir verabschieden uns an dieser Stelle. Wir wünschen eine gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche!

    • 21:55

      Hatte Thüringen Einfluss auf Hamburg?

      Haben die Vorgänge rund um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen auch Auswirkungen auf die Hamburger Bürgerschaftswahl gehabt? Diese Frage hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap die Wähler in der Hansestadt gefragt. Demnach hatte für rund 60 Prozent der Befragten das Thüringen-Debakel gar keinen Einfluss auf die heutige Wahlentscheidung, rund 18 Prozent sehen durch Thüringen einen weniger großen Einfluss. Dem gegenüber stehen 13 Prozent der Befragten, für die Thüringens Polit-Spektakel großen Einfluss auf die eigene Wahlentscheidung hatte, rund 8 Prozent der Hamburger Befragten sahen darin sogar einen sehr großen Einfluss.

    • 21:49

      Eine neue Hochrechnung!

      SPD: 39,1 % (-6,5)

      CDU: 11,2 % (-4,7)

      Grüne: 24,2 % (+11,9)

      Linke: 9,1 % (+0,6)

      FDP: 5,0 % (-2,4)

      AfD: 5,2 % (-0,9)

       

      Quelle: Infratest dimap

    • 21:42

      AfD-Parteigründer Lucke freut sich

      Der Mitgründer der AfD, Bernd Lucke, zeigt sich über die Einbußen seiner früheren Partei bei der Hamburger Bürgerschaftswahl erfreut. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärte er:

      "Dass die AfD so schlecht abgeschnitten hat, finde ich sehr erfreulich. Die schrecklichen Morde von Hanau wurden zum Mahnmal dafür, dass man mit Fremdenfeindlichkeit nicht Politik machen darf."

      Lucke zählte 2013 zu den Gründern der AfD, zwei Jahre später trat er nach seiner Abwahl als Bundessprecher aus der Partei aus. Nach Hochrechnungen schafft die AfD den Einzug in die Bürgerschaft mit nur knapp über 5 Prozent.

    • 21:36

      „Hitlers Mercedes“ statt Hamburg

      Fast alle Fernsehsender haben ihre Wahlberichterstattung unterbrochen oder beendet. In der ARD wird der sonntägliche Tatort gezeigt, Phoenix sendet eine Dokumentation über die Wirtschaft Norddeutschlands. Das ZDF zeigt den deutschen Spielfilm „Ein Haus am Meer“. Der Nachrichtensender n-tv setzt auf die Dokumentation „Hitlers Mercedes“. Bei Welt TV steht „Die härtesten Gefängnisse der Welt: El Hongo, Mexiko“ auf dem Programm.

    • 21:25

      So wurde für Kleinstparteien gestimmt…

      Aktuell ist noch nicht klar, ob vier, fünf oder sechs Parteien in der Hamburger Bürgerschaft vertreten sein werden. In jedem Fall an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert sind jedoch laut bisheriger Hochrechnung andere Kleinstparteien. Hier einige vorläufige Zahlen:

      ÖDP: 0,7 %

      FREIE WÄHLER: 0,6 %

      Volt Hamburg: 1,3 %

      Die PARTEI: 1,4 %

      TIERSCHUTZ hier! Hamburg: 0,5 %

      PIRATEN: 0,5 %

      Tierschutzpartei: 0,7 %

       

      Quelle: Statistisches Amt für Hamburg

    • 21:17

      Bundesparteien wollen sich Montag erklären

      Traditionell treten die Spitzen der Bundesparteien am Tag nach einer Wahl zusammen mit den jeweiligen Spitzenkandidaten in Berlin vor die Hauptstadtpresse. Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans wollen um 09.45 Uhr eine Pressekonferenz geben. Die AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen und Tino Chrupalla werden voraussichtlich um 10.30 Uhr vor die Kameras treten. Eine Pressekonferenz mit FDP-Chef Christian Lindner ist für 11.30 Uhr geplant. Um 12.30 Uhr sprechen die Linke-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger, die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock um 13.30 Uhr. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will sich ebenfalls um 13.30 Uhr äußern. Sputnik wird Sie natürlich auch am Montag über die Konsequenzen aus der Hamburg-Wahl auf dem Laufenden halten.

    • 21:06

      AfD und FDP zittern weiter…

      Die FDP liegt auch nach der dritten Hochrechnung weiter genau bei 5 Prozent der Stimmen, die Liberalen müssen also auch weiter um den Einzug in die Hamburger Bürgerschaft bangen. Die AfD konnte ihr vorläufiges Ergebnis laut Hochrechnung von 4,7 auf rund 5,1 Prozent verbessern, doch auch diese Zahlen stehen noch nicht endgültig fest.

    • 21:01

      Verkehrte Welt der SPD

      Die SPD sieht sich als klarer Gewinner der Hamburg-Wahl. Zwar werden die Sozialdemokraten aller Voraussicht nach mit Abstand stärkste Kraft, im Vergleich zur Wahl 2015 verliert die Partei aber rund 7 Prozent ihrer Stimmen. In der vorletzten Legislaturperiode hatte die Hamburger SPD sogar mit absoluter Mehrheit alleine in der Hansestadt regiert. Die heutige Wahl dürfte hinter den Kulissen im Berliner Willy-Brandt-Haus also trotzdem für Diskussionen sorgen.

    • 20:50

      Die aktuelle Hochrechnung!

      SPD: 38,9 % (-6,7)

      CDU: 11,2 % (-4,7)

      Grüne: 24,4 % (+12,1)

      Linke: 9,1 % (+0,6)

      FDP: 5,0 % (-2,4)

      AfD: 5,1 % (-1,0)

       

      Quelle: Infratest dimap

    • 20:49

      Jubelten ARD-Mitarbeiter bei AfD-Ergebnis?

      Einige Twitter-Nutzer diskutieren eine umstrittene Situation: Als um 18:00 Uhr im ARD-Wahlstudio erstmals das schlechte Abschneiden der AfD verkündet wurde, war lauter Jubel hinter den Kulissen zu vernehmen. Gerätselt wird nun, ob dies bereits der Ton der folgenden Live-Schalte zur SPD-Wahlparty war, oder ob der Applaus von ARD-Mitarbeitern hinter den Kameras stammte.

    • 20:32

      Linke wollen „klar in der Opposition“ bleiben

      Die Hamburger Linken sehen sich trotz der sich abzeichnenden Gewinne bei der Bürgerschaftswahl weiter klar in der Opposition. Die LINKE wolle eine starke Kraft aus der Opposition heraus bleiben, sagte Spitzenkandidatin Cansu Özdemir im NDR. Zugleich lobte sie das „tolle Ergebnis”. Eine Hochrechnung der ARD sieht Die LINKE bei rund 9,1 Prozent, der Landeswahlleiter bei 8,6 Prozent. Vor fünf Jahren kam die Partei auf 8,5 Prozent.

    • 20:29

      Welche Themen waren wichtig?

      Laut Beobachtern haben ganz bestimmte Themen im Hamburger Wahlkampf den Ausschlag über das Ergebnis gegeben. So zeigt eine Befragung von Infratest dimap, dass für über 20 Prozent der Wähler der Themenkomplex Umwelt und Klima die größte Rolle für die Wahlentscheidung gespielt habe. Auf dem zweiten Platz liegen dabei mit jeweils 16 Prozent die Themen Verkehr und Infrastruktur, Bildung, sowie soziale Sicherheit. Für rund 15 Prozent der Hamburger Wähler war der Themenkomplex Wohnen und Mieten am wichtigsten, nur 5 Prozent der Befragten nannten die Zuwanderung als wahlentscheidend.

    • 20:15

      AfD womöglich doch drin

      Laut einer Hochrechnung des Landeswahlleiters in Hamburg könnte das Ergebnis doch etwas anders ausgehen: Nach Auszählung von 15,5 Prozent der Stimmbezirke kommt die AfD demnach auf 5,8 Prozent und würde dann in der Hamburger Bürgerschaft bleiben. Die FDP liegt danach bei 5,1, Partei Die LINKE bei 8,6 Prozent. Die CDU sieht diese Hochrechnung bei 11,4, die Grünen bei 23,5 und die SPD bei 39,6 Prozent.

    • 20:11

      Jugend wählte Grün

      Nach den bisherigen Erkenntnissen hat vor allem die Jugend in Hamburg links-grün gewählt. Laut Infratest dimap haben rund ein Drittel der 16-24-Jährigen Hamburger die Grünen gewählt, rund ein Viertel die SPD, in etwa 14 Prozent die Partei Die LINKE. Mit großem Abstand folgen die übrigen Parteien: Nur jeweils 6 Prozent der Jugendlichen stimmten für CDU oder FDP, die AfD erhielt in dieser Altersgruppe nur eine Zustimmung von 2 Prozent.

    • 20:00

      Die nächste Hochrechnung!

      SPD: 38,6 % (-7,0)

      CDU: 11,2 % (-4,7)

      Grüne: 24,8 % (+12,5)

      Linke: 9,1 % (+0,6)

      FDP: 5,0 % (-2,4)

      AfD: 4,9 % (-1,2)

       

      Quelle: Infratest dimap

    • 19:58

      AfD sieht Wahlfälschung

      Die AfD ist mit ihren rund 4,7 Prozent laut Hochrechnung bei der Hamburg-Wahl mehr als unzufrieden. Der Ärger ist auch Parteifunktionären deutlich anzumerken. Der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner sieht sogar eine Wahlfälschung. Beweise dafür nennt er nicht. Auf Twitter erklärte er außerdem, dass das kleine Hamburg nichts gegen Millionen von Wählern in Thüringen, Sachsen und Brandenburg sei.

    • 19:46

      „Berliner Runde“ streitet um „politischen Kompass“

      In der „Berliner Runde“ in der ARD diskutieren Politiker der Parteien über die Hamburg-Wahl. Dabei spielt die Zusammenarbeit von FDP und CDU mit der AfD eine tragende Rolle. Die FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg erklärte dabei klar, dass der politische Kompass der FDP nicht mit der AfD vereinbar sei. Ebenso sei zu korrigieren, dass die FDP in der Hamburger Bürgerschaft in der Vergangenheit immer mal wieder für Anträge der AfD gestimmt hatte. Auch CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak wiederholte seine grundsätzliche Abneigung gegenüber einer Zusammenarbeit mit der AfD – aber auch mit der Partei Die LINKE.

    • 19:34

      AfD sieht Schuld bei „links-grünem Mob“

      Die erste Hochrechnung bestätigt die vorausgegangene Prognose: Die AfD wird voraussichtlich nicht erneut Teil der Hamburgischen Bürgerschaft werden. Mit rund 4,7 Prozent wäre die Fünf-Prozent-Hürde verpasst. In der ARD erklärte der AfD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer Dr. Bernd Baumann:

      „Hamburg war für uns immer das schwierigste Pflaster. Der Linksblock macht hier 73 Prozent aus, Hamburg ist eine links-grüne Stadt.“

      Dafür verantwortlich machte Baumann auch die Bürgerinnen und Bürger selbst: Die Partei habe zahlreiche Wahlkampfveranstaltungen in Hamburg organisieren wollen, doch ein „links-grüner“ Mob habe dies stets zu verhindern gewusst.

    • 19:22

      CDU beklagt „Orkan“

      Schleswig-Holsteins CDU-Ministerpräsident Daniel Günther führt die Wahlniederlage seiner CDU in Hamburg auf die Krise der CDU im Bund zurück. Im ZDF sagte er:

      „Für uns als Union gibt es überhaupt nichts zu beschönigen, das ist ein historisch schlechtes Ergebnis. Die CDU hat im Wahlkampf schärfsten Gegenwind gehabt. Dieser Gegenwind war schon ein Orkan, auch im Wahlkampf, da hat die CDU Hamburg nichts entgegenzusetzen gehabt.“

      Ähnlich äußerte sich bereits die CDU-Spitze in Berlin.

       

    • 19:17

      Die Erste Hochrechnung!

      SPD: 37,6 % (-8,0)

      CDU: 11,4 % (-4,5)

      Grüne: 25,4 % (+13,1)

      Linke: 9,1 % (+0,6)

      FDP: 5,0 % (-2,4)

      AfD: 4,7 % (-1,4)

       

      Quelle: Infratest dimap

    • 19:15

      FDP-Chef Lindner bestreitet Verantwortung

      FDP-Chef Christian Lindner bestreitet erneut jede persönliche Verantwortung für das beschädigte Image der Liberalen und die herbe Wahlniederlage.

      „Wichtig aber ist, dass wir vor Thüringen schon ein schwieriges Pflaster hatten.“

      Viele potenzielle FDP-Wähler hätten laut Lindner SPD gewählt, um einen Sieg der Grünen zu verhindern. Zusätzlich hätten „Irritationen nach Thüringen“ eine ganz schwierige Lage im Wahlkampf bedeutet. Zugleich betonte Lindner, die Fraktionen in den Bundesländern handelten autonom, er könne als Parteichef nur eine „Generallinie“ vorgeben. Noch muss die FDP um den Einzug in die Bürgerschaft zittern, sie liegt laut Prognose bei rund 5 Prozent.

    • 19:10

      Sondierungsgespräche auch mit CDU?

      Die SPD in Hamburg will nach der gewonnenen Wahl auch Sondierungsgespräche mit der CDU führen. Klarer Favorit für eine Regierungskoalition seien aber weiterhin die Hamburger Grünen. Durch das komplizierte Hamburger Wahlsystem dürfte das endgültige Wahlergebnis erst in den kommenden Tagen feststehen. Die Auszählung läuft, die erste Hochrechnung wird fast überall mit Spannung erwartet.

    • 19:03

      SPD-Spitze trotz Verlust euphorisch

      Eigentlich ist es ein historisches Tief für die SPD in Hamburg, von allen Parteien hat sie bei der Hamburger Bürgerschaftswahl die meisten Verluste hinzunehmen. Dennoch erklärte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans in Berlin:

      „Das ist ein wunderschöner Tag für die SPD. Das ist ein überwältigendes Ergebnis. Die Hamburger haben grundsolide, sozialdemokratische Regierungspolitik nah an den Menschen erfahren.“

      Dabei reklamiert Walter-Borjans auch einen Anteil am Wahlerfolg für sich und Saskia Esken, seine Co-Chefin bei der SPD. Das SPD-Spitzenduo war allerdings im Hamburger Wahlkampf auf Wunsch der Hamburger Sozialdemokraten nicht aufgetreten.

    • 18:54

      AfD-Ergebnis doch noch höher?

      Der AfD-Spitzenkandidat Dirk Nockemann ist sich gegenüber n-tv sicher: Die AfD werde am Ende des Tages doch noch den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen. Bislang habe man nur eine Prognose, noch kein Ergebnis. Bei den übrigen Parteien ist man über das schlechte Abschneiden der Hamburger AfD zumeist glücklicher, als über das eigene Ergebnis. Vor allem bei der Partei Die LINKE war der Jubel groß.

    • 18:45

      Weiter Rot-Grün in Hamburg

      Nach SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher hat nun auch die grüne Hamburger Spitzenkandidatin Katharina Fegebank in der ARD ihre Bereitschaft zur Fortsetzung der rot-grünen Koalition in Hamburg signalisiert. Aus dem Ergebnis leite sie ab, „dass es so weiter gehen soll“, sagte sie. Ihre Partei werde in mögliche Verhandlungen mit der SPD „sehr selbstbewusst“ hineingehen und sich für Themen wie Klimaschutz und offene Gesellschaft stark machen. Laut Prognose kommt die SPD auf 37,5 Prozent, die Grünen auf  25,5 Prozent – das würde eine bequeme Mehrheit von 91 Sitzen in der 121 Sitze umfassenden Bürgerschaft bedeuten.

    • 18:38

      AfD beklagt „Ausgrenzungskampagne“

      Hamburgs AfD-Spitzenkandidat Dirk Nockemann hat nach dem wahrscheinlichen Ausscheiden seiner Partei aus der Hamburgischen Bürgerschaft von einem „Ergebnis einer maximalen Ausgrenzungskampagne“ gesprochen. Die ganze Zeit habe die AfD konstant bei etwa sieben Prozent gelegen, nach Thüringen sei es dann aber runter gegangen, so Nockemann im NDR. Er betonte aber, dass es sich um nur eine Prognose handle. Er sei noch zuversichtlich.

    • 18:31

      Frust bei Bundes-CDU

      Im Berliner Konrad-Adenauer-Haus ist die Stimmung am Boden. Generalsekretär Paul Ziemiak trat ab Abend vor die Hauptstadtpresse, überraschend deutlich benannte er die aus seiner Sicht Schuldigen:

      „Es ist ein bitterer Tag für die CDU Deutschlands. Es ist ein historisch schlechtes Ergebnis für die CDU Hamburg. Wir haben einen schwierigen Wahlkampf geführt. Die Ereignisse in und um Thüringen haben nicht geholfen.“

      Was in Thüringen passiert sei, hätte laut Ziemiak alles andere als Rückenwind für die Wahlkämpfer der CDU in Hamburg bedeutet.

    • 18:26

      Wahlbeteiligung gestiegen

      Laut Prognose lag die Wahlbeteiligung zur Hamburger Bürgerschaftswahl bei rund 62 Prozent. Das ist zwar nicht übermäßig hoch, gegenüber der vergangenen Wahl 2015 aber klar gestiegen: Damals waren es 56,5 Prozent.

    • 18:25

      Linke zufrieden

      Die Partei Die LINKE hat es in westdeutschen Bundesländern traditionell eher schwer. Doch in Hamburg konnte sie laut Prognose noch einmal leicht dazugewinnen. Rund 9 Prozent kann Die LINKE erwarten. Dabei dürfte die vergangene Wahl in Thüringen auch den Linken in Hamburg Rückenwind gegeben haben.

    • 18:16

      CDU fällt tief

      Die CDU ist nicht zufrieden mit der vorläufigen Prognose. Die Querelen in der Bundespartei haben auch der Hamburger CDU geschadet. Spitzenkandidat Marcus Weinberg sagte am Wahlabend:

      „Schietwetter seit einigen Wochen in Hamburg und heute hat es für uns auch politisch gewittert. Das ist politisch ein großer Einschnitt für uns.“

      Vor einigen Tagen erklärte Weinberg gegenüber Sputnik, dass die Personaldebatte rund um die Parteispitze und auch das Agieren der CDU in Thüringen auch in Hamburg Auswirkungen gehabt hätten.

    • 18:08

      Scholz sieht Rückenwind für Bund

      Vizekanzler und SPD-Politiker Olaf Scholz erklärte in der ARD:

      „Ich hoffe, dass das ein Push ist für die SPD. Das ist die richtige Politik, die hier gemacht wird. Peter Tschentscher hat das sehr gut gemacht.“

      In Hamburg sehe man, dass die SPD stärker sein könne als gegenwärtig in bundesweiten Umfragen.

    • 18:05

      SPD feiert, FDP und AfD bangen…

      Die SPD wird auch weiterhin die Regierung in Hamburg anführen. Mit 37,5 Prozent hat Bürgermeister Tschentscher mit seiner Partei klar den Regierungsauftrag. Auch die Grünen sind in Hochstimmung, sie konnten ihr Wahlergebnis im Vergleich zur letzten Wahl mehr als verdoppeln, die Partei erreicht nun Platz 2. Die AfD liegt laut Prognose unter der Fünf-Prozent-Hürde, was zu großem Applaus bei den übrigen Parteien geführt hat. Die FDP könnte ebenfalls noch aus der Bürgerschaft ausscheiden, sie liegt derzeit bei genau 5 Prozent.

    • 18:02

      Die erste Prognose!

      SPD: 37,5 % (-8,1)

      Grüne: 25,5  % (+13,2)

      CDU: 11,5 % (-4,4)

      Linke: 9 % (+0,5)

      AfD: 4,7 % (-1,4)

      FDP: 5,0 % (-2,0)

      Quelle: Infratest dimap

    • 17:55

      Kritik an ARD

      In sozialen Medien häuft sich Kritik an ARD-Moderator Jörg Schönenborn. Bei einer Analyse zur Beliebtheit des SPD-Bürgermeisters Tschentscher und dessen Wählerschaft bezeichnete er die AfD als Teil des „bürgerlichen Lagers“.

    • 17:45

      Es wird eine lange Nacht…

      Hamburg hat ein spezielles Wahlrecht: Jeder Bürger kann zweimal fünf Stimmen vergeben und diese beliebig auf Parteien und Personen verteilen. Das seit der Bürgerschaftswahl 2011 gültige System macht die Auszählung kompliziert und langwierig. Darum wird der Landeswahlleiter am heutigen Abend lediglich die voraussichtliche Sitzverteilung in der Bürgerschaft bekannt geben können. Das vorläufige amtliche Endergebnis wird erst für Montagabend erwartet.

    • 17:41

      Mindert ein Korruptionsverdacht das Hamburger SPD-Ergebnis?

      In den Tagen vor der Wahl war ein möglicher Skandal um hochrangige SPD-Politiker und die Hamburger Warburg Bank an die Öffentlichkeit gelangt. Er könnte der SPD heute auf die Füße fallen.

      Geheime Absprache um Steuermillionen: SPD-Spitzenpolitiker unter Verdacht

      Geheime Absprache um Steuermillionen: SPD-Spitzenpolitiker unter Verdacht

      Im Jahr 2016 verzichtete das SPD-geführte Hamburg überraschend auf eine 47 Millionen hohe Steuerforderung gegen die hanseatische Warburg Bank. Zuvor soll es ein geheimes Treffen zwischen der Bank und hochrangigen SPD-Politikern gegeben haben, darunter Finanzminister Olaf Scholz. Der Hamburger Senat schweigt, doch der Druck wächst.
      Mehr
    • 17:30

      Grüne fordern Bürgermeisterposten

      Die Hamburger Grünen lagen in Umfragen vor wenigen Wochen fast gleichauf mit der führenden SPD. Nun könnte die einstige Öko-Partei aber doch weiter zurück liegen, als ihr lieb ist. Die Stimmung auf der Wahlparty in Hamburg scheint das aber nicht zu trüben…

    • 17:24

      Wird AfD-Wahlparty gestürmt?

      Die Hamburger Antifa und weitere linke Gruppierungen haben zu einem Boykott der AfD-Wahlparty in der Hansestadt aufgerufen. In sozialen Netzwerken wird zu einer großangelegten Demonstration vor der Hamburger AfD-Geschäftsstelle aufgerufen.

    • 17:20

      Scholz bricht G20-Treffen für Hamburg ab

      Wie das „Handelsblatt“ berichtet, ist SPD-Vizekanzler Olaf Scholz vorzeitig vom G20-Finanzministertreffen in Riad abgereist und hat sich auf den Weg nach Hamburg gemacht. Die Begründung soll gewesen sein, „weil ich da wohne.“ Offenbar plant Hamburgs Ex-Bürgermeister pünktlich zur Wahlparty mit Nachfolger Peter Tschentscher und seinen Genossen zu feiern.

    • 17:10

      Großes Interesse!

      Bis 14 Uhr gaben bereits 46,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, deutlich mehr als vor fünf Jahren um diese Uhrzeit. Noch bis 18 Uhr können rund 1,3 Millionen Hamburger über die Verteilung der 121 Sitze im Parlament entscheiden.

    • 17:05

      Es wird mehr als knapp…

      Die Hamburger FDP mit ihrer Spitzenkandidatin Anna-Elisabeth von Treuenfels-Frowein könnte heute an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Nach den Querelen um die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen musste die Partei auch in der norddeutschen Hansestadt Federn lassen. Neben der FDP sehen Umfragen auch die AfD nicht sicher in der neuen Bürgerschaft vertreten.

       

    • 16:58

      Herzlich willkommen zu unserem heutigen Liveticker. Hier für Sie die Hamburger Bürgerschaftswahl in Zahlen und Fakten:

      Seit der letzten Wahl 2015 wird Hamburg von einer Koalition aus SPD und Grünen regiert. Des Weiteren sind CDU, Linke, FDP und AfD in der bisherigen Bürgerschaft vertreten. Der SPD drohen heute zwar weitere Verluste, dennoch rechnen Beobachter mit einem Sieg der Sozialdemokraten. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte ab 16 Jahren waren in der Stadt mit 1,8 Millionen Einwohnern aufgerufen, ein neues Stadtparlament zu wählen. Wenn die Wahllokale um 18 Uhr schließen, beginnt die vorläufige Auszählung.

    Live
    Deutschland blickt auf Hamburg: Der Sputnik Liveticker zur Bürgerschaftswahl
    +
    Tags:
    FDP, AfD, Linke, CDU, Die Grünen, SPD, Wahlbeteiligung, Wahl, Hamburg
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren