22:27 05 April 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    5331513
    Abonnieren

    Moskau hofft laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow auf eine Vereinbarung mit der Türkei zu Syrien, die dem „Schalten und Walten“ der Terroristen in Idlib ein Ende bereiten wird.

    „Ich betone noch einmal, dass wir allen Versuchen zur Rechtfertigung der Terroristen –  sie sind vom UN-Sicherheitsrat als Terroristen definiert  – kategorisch entgegenwirken werden. Daher hoffe ich, dass die laufenden Kontakte zwischen unserem und dem türkischen Militär unter Beteiligung von Diplomaten und Sicherheitsdiensten positiv enden werden. So können wir dafür sorgen, dass die Terroristen in diesem Teil von Syrien nicht schalten und walten. Sie dürften  eigentlich nirgendwo schalten und walten“, sagte Lawrow am Montag auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit seinem tadschikischen Amtskollegen Sirojiddin Muhriddin.

    Eskalation in Idlib

    Die syrische Armee wehrte am Donnerstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Sana im Südosten von Idlib Attacken der bewaffneten Opposition ab, die von der Stadt An-Nayrab (An-Nairab) ausgegangen waren.

    Bei Luftangriffen in der syrischen Provinz Idlib durch die syrische Armee sind auch zwei türkische Militärs ums Leben gekommen. Am Samstag wurde erneut ein türkischer Soldat getötet.

    Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, die Türkei habe eine Reihe ihrer Schlüsselverpflichtungen zur Konfliktlösung in Idlib nicht erfüllt. Im Einzelnen habe Ankara keine Abgrenzung der bewaffneten Opposition, die zum Dialog mit der syrischen Regierung im Rahmen eines geregelten Prozesses bereit sei, von der Terrororganisation „Dschebhat an-Nusra“* vorgenommen.

    Idlib-Abkommen

    In Idlib befindet sich eine der vier sogenannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Irans und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu ermöglichen. Anders als die drei anderen demilitarisierten Zonen wird Idlib immer noch nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.

    Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, die Türkei habe eine Reihe ihrer Schlüsselverpflichtungen zur Konfliktlösung in Idlib nicht erfüllt. Im Einzelnen habe Ankara keine Abgrenzung der bewaffneten Opposition, die zum Dialog mit der syrischen Regierung im Rahmen eines geregelten Prozesses bereit sei, von der Terrororganisation „Dschebhat an-Nusra“* vorgenommen.

    *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    sm/gs

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    USA fangen Berliner Bestellung für Schutzmasken ab – Bericht
    Russische Resolution über Abschaffung von Sanktionen im UN-Sicherheitsrat blockiert
    Russische Panzer und Helikopter im Einsatz gegen „Aggressor“ in Tadschikistan gefilmt – Video
    Brückenteil abgestürzt: Schwerer Bahnunfall im Rheintal fordert Todesopfer
    Tags:
    Syrien, Erwartung, Türkei, Verhandlungen