00:45 30 März 2020
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    Spanische Farmer haben am Dienstag Proteste gegen unfaire Preise für ihre Agrarprodukte fortgesetzt. In der Provinz Sevilla in der Region Andalusien im Süden des Landes fand die Aktion diesmal unter Einsatz von einigen Tausend Traktoren statt.

    Ortsbehörden zufolge blockierten die Traktoren vier der fünf wichtigsten Verkehrsstraßen der Provinz. Die Proteste seien bislang friedlich verlaufen, hieß es.

    Die Protestaktionen spanischer Farmer hatten Ende Januar in verschiedenen Provinzen des Landes begonnen. Im Februar gab es bereits Demonstrationen in Andalusien, Katalonien, Asturien, Kastilien la Mancha, Murcia und Extremadura.

    "Zu niedrige Aufkaufspreise"

    Die Farmer sind mit „zu niedrigen Aufkaufspreisen“ für ihre Produkte und mit US-Sanktionen gegen mehrere Erzeugnisse, darunter Olivenöl, unzufrieden. Sie fordern von den Behörden Maßnahmen wie höhere Subventionen oder harte veterinärmedizinische Kontrollen ausländischer Agrarerzeugnisse. Zudem werden auch Stimmen gegen Zwischenhändler laut.

    Die Zentralregierung in Madrid wollte noch am (heutigen) Dienstag über Sofortmaßnahmen zur Beendigung der Krise beraten.

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    Tags:
    Preise, Agrarproduktion, Proteste, Farmer, Spanien