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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Bereitschaft bekräftigt, die syrische Regierungsarmee von den türkischen Beobachtungsstellen in Idlib verdrängen zu wollen, wenn sie das Territorium bis Monatsende nicht verlassen sollte. Nur ein Problem macht Erdogan Ärger – er kann den Himmel über Idlib nicht nutzen.

    Erdogan erklärte in einer Sitzung der Parlamentsfraktion der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) am Mittwoch, dass die Frist für den Truppenabzug von den türkischen Beobachtungsstellen, die Ankara Bashar Assad gegeben habe, bald zu Ende sei.

    „Wir gehen in Idlib keinen Schritt zurück und werden die Kräfte des Regimes nach außerhalb der festgelegten Grenzen verdrängen“, so Erdogan.

    Er äußerte auch die Hoffnung, „das momentan größte Problem“ für die Türkei - die Unmöglichkeit, den Himmel über Idlib zu nutzen - bald zu lösen.

    Erdogan beklagte außerdem, die USA hätten der Türkei bislang keine Unterstützung in Idlib geleistet. Er wolle weiter mit US-Präsident Donald Trump verhandeln.

    Das nächste Treffen zur Lage in Idlib werde höchstwahrscheinlich am 5. März in Istanbul stattfinden, sagte Erdogan. Ob die Gespräche zu zweit mit Wladimir Putin oder gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuelle Macron geführt werden, werde momentan diskutiert.

    Vorige Woche hatte Erdogan erklärt, er sei mit den Verhandlungen zu Idlib mit Russland unzufrieden und jederzeit bereit, einen Militäreinsatz in der Region zu beginnen.

    om/gs

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