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    Coronavirus-Ausbruch: Aktuelle Entwicklungen zur neuartigen Lungenkrankheit (198)
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    Der österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz, hat am Mittwoch mitgeteilt, bei der Bekämpfung des Coronavirus mit Deutschland und Italien auch weiterhin eng zusammenzuarbeiten. Zudem soll die deutsche Bundesregierung einen Krisenstab gebildet haben. Nach Angaben eines Sprechers soll dieser bereits am Mittwoch getagt haben.

    Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte besprachen am Mittwoch telefonisch die Situation rund um das Coronavirus.

    „Wir werden auch weiterhin eng abgestimmt mit Italien und Deutschland zusammenarbeiten, die Warnketten noch enger knüpfen und alle notwendigen Maßnahmen zum größtmöglichen Schutz der Bevölkerung treffen“, schrieb Kurz auf Twitter.

    Krisenstab

    Angesichts der drohenden Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland soll die Bundesregierung einen Krisenstab gebildet haben. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wollten am Donnerstag in Berlin über die Einrichtung des gemeinsamen Krisenstabes ihrer Ministerien informieren, hieß es am Mittwoch in einer Einladung.

    Das Bundesinnenministerium ist unter anderem für Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement und für die Bundespolizei zuständig. Grenzschließungen sind aber nach Angaben der Bundesregierung derzeit nicht geplant.

    Coronavirus-Fälle in Deutschland

    In Deutschland waren seit Dienstagabend mehrere Fälle bekannt geworden. Der Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte diesbezüglich, dass das Virus näher gerückt sei.

    Zuvor war berichtet worden, dass sich zwei weitere Menschen in Baden-Württemberg mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hätten. Unter anderem soll am Mittwoch ein Soldat der Flugbereitschaft in Köln-Wahn wegen Infektionsverdacht getestet worden sein.

    Der Soldat soll auf einer Karnevalsveranstaltung Kontakt zu einem Infizierten aus Nordrhein-Westfalen gehabt haben. Die Bundeswehr reagierte sofort und riegelte den Militärflughafen in Köln-Wahn ab. Die Sperrung ist mittlerweile aufgehoben worden.

    Bislang wurden insgesamt 21 Coronavirus-Fälle in Deutschland bestätigt: zwei Fälle in NRW, drei Fälle in Baden-Württemberg und 14 Coronavirus-Fälle in Bayern. Bei den anderen beiden Fällen handelt es sich um deutsche Staatsbürger, die Anfang Februar aus Wuhan ausgeflogen worden waren.

    mka/gs/dpa

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