05:48 29 Oktober 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    4118229
    Abonnieren

    Ankara hat laut Innenminister Süleyman Soylu rund 1000 Spezialeinsatzkräfte der Polizei eingesetzt, um die griechischen Grenzschutzbeamten daran zu hindern, Flüchtlinge in das türkische Staatsgebiet zurückzudrängen.

    „Allein von (der Stadt) Edirne aus überquerten 139.070 Flüchtlinge die Staatsgrenze“, sagte Soylu gegenüber dem Sender NTV am Donnerstag. „Griechenland versuchte, 4900 Flüchtlinge in die Türkei zurückzudrängen. Um die Abschiebung der Flüchtlinge in die Türkei zu verhindern, kamen etwa eintausend Spezialeinsatzkräfte zur Grenze“, fuhr er fort.

    Bei den Zusammenstößen an der Grenze seien 164 Flüchtlinge verletzt worden. Später seien sie in Krankenhäuser gebracht worden.

    Dabei würden die Berichte der griechischen Behörden zu der Anzahl der aus der Türkei eingereisten Flüchtlinge nicht der Wahrheit entsprechen, so Soylu.

    Nach der Verschärfung der Lage in der syrischen Provinz Idlib hatte Ankara in der vergangenen Woche verkündet, den Ansturm von Flüchtlingen und Migranten nicht mehr aufhalten zu können, und daraufhin ihre Grenzen zur EU geöffnet. Infolge machten sich Tausende Migranten auf den Weg zur griechischen Grenze, wo sie auf entschiedenen Widerstand vonseiten des Grenzschutzes stießen.

    asch/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    MdB Hansjörg Müller (AfD) zum Fall Nawalny: Die deutsche Seite will nicht kooperieren
    Grenzverletzung verhindert: Su-27 verjagt französische Kampfflugzeuge – Video
    Hohe Corona-Zahlen: Drosten fordert „Mini-Lockdown“ und Lauterbach Kontrollen in Privatwohnungen
    Tags:
    Süleyman Soylu, Spezialeinheiten, Spezialeinsatzkräfte, Polizei, Polizei, Grenze, Migranten, Flüchtlinge, Griechenland, Türkei