04:49 25 Oktober 2020
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    Coronavirus-Ausbruch: Aktuelle Entwicklungen zur neuartigen Lungenkrankheit (201)
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    Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hat ein Schreiben an seinen südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in geschickt, um Seoul im Kampf gegen das neuartige Coronavirus seine Unterstützung zuzusichern. Das berichtete die Agentur Yonhap am Donnerstag unter Verweis auf die südkoreanische Präsidialverwaltung.

    „Kim Jong-un erklärte: ‚Ich glaube, dass Südkorea (das Virus  – Anm. d. Red.) besiegen kann“, zitierte der Sprecher des südkoreanischen Staatschefs, Cheong Wa Dae, die Botschaft von Kim Jong-un vor Journalisten am Donnerstag in Seoul.

    Kim Jong-un machte sich laut dem Sprecher Sorgen um „die Gesundheit“ des südkoreanischen Präsidenten und bedauerte, dass er nicht helfen könne. Zudem zeigte Kim Jong-un sein dauerhaftes Vertrauen gegenüber dem Präsidenten. Kim Jong-un werde Südkorea im Kampf gegen das Coronavirus „leise Unterstützung“ erweisen. 

    Im Gegenzug richtete Moon Jae-in am Donnerstag einen Brief an seinen nordkoreanischen Amtskollegen und drückte seine Dankbarkeit aus.

    COVID-19-Fälle

    Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind bisher weltweit 95.500 nachgewiesene COVID-19-Fälle, darunter 80.409 in Festlandchina, registriert worden. In Deutschland ist demnach die Zahl der Infektionsfälle auf 349 gestiegen. 

    Zahl der Corona-Fälle in Südkorea

    Jüngsten Angaben zufolge stieg die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Südkorea auf 5766. Es wurden 35 Todesfälle gemeldet. Südkorea steht nach der Geschwindigkeit der Ausbreitung des Corona-Virus an zweiter Stelle nach China, wo die Krankheit Ende Dezember ausgebrochen war. 

    Quarantänemaßnahmen für Importwaren

    Nordkorea hat indes keine bestätigten Infektionen gemeldet. Ende Februar hatte Pjöngjang Quarantänemaßnahmen für Importwaren verschärft, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu stoppen. Nun würden ausnahmslos alle Waren, die über Häfen oder Grenzübergangsstellen nach Nordkorea eingeführt werden, in separate Lager gebracht, wo sie zehn Tage lang deponiert würden. Dann müssten Transportbehälter und Verpackungsmaterial sorgfältig mit Desinfektionsmittel besprüht werden.     

    ns/ae

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    Moon Jae-in, Robert-Koch-Institut, China, Deutschland, Coronavirus, Nordkorea, Südkorea, Yonhap, Kim Jong-un