11:19 05 August 2020
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    Tschechiens Präsident Milos Zeman hat ein weiteres Mal auf die Sinnlosigkeit der vom Westen gegen Russland verhängten Sanktionen hingewiesen.

    „Ich war immer ein Gegner von Sanktionen, ganz egal, gegen wen sie gelten“, sagte Zeman in einem Interview der slowakischen Zeitung „Pravda“ (Donnerstag). „Die Sanktionen gegen Kuba währten 50 Jahre, und nichts hat sich geändert. Das Castro-Regime besteht weiter“, fügte der Präsident hinzu.

    Kuba-Sanktionen ebenfalls unwirksam

    Ihm zufolge hätte die Situation in diesem Land ganz anders aussehen können, hätten ausländische Politiker, Studenten, Touristen und Unternehmer freie Einreise nach Kuba gehabt. Aber wenn die Tür durch Sanktionen geschlossen werde, erhalte das Regime, das eigentlich beeinflusst werden sollte, eine Unterstützung.

    „Das nennt sich Syndrom einer belagerten Festung: Der unter Sanktionen stehende Spitzenpolitiker wird populär“, sagte Zeman.

    Auf die Frage, ob die Ukraine in absehbarer Zeit der EU beitreten könnte, sagte der tschechische Präsident, die ausufernde Korruption in diesem Land mache dies im Moment unmöglich.

    am/gs/ta

     

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    Tags:
    Gegner, Sanktionen, Russland, Miloš Zeman, Tschechien