06:00 09 Juli 2020
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    Die Türkei beabsichtigt laut seinem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die russischen Fla-Raketensysteme S-400 im April in Dienst zu stellen.

    „Die S-400 gehören bereits uns. Die Schulung (der Fachleute – Anm.d.Red.) wird fortgesetzt. Ab April werden die Flugabwehrsysteme einsatzbereit sein. Aber ich habe gestern (den russischen Kollegen – Anm.d.Red.) gesagt, dass, wenn Amerika uns die Patriot-Luftverteidigungssysteme anbieten wird, wir sie auch kaufen werden“, sagte Erdogan gegenüber türkischen  Journalisten am Freitag.

    S-400-Deal

    Moskau und Ankara hatten 2017 einen Vertrag über den Kauf von Raketenabwehrsystemen S-400 „Triumph“ geschlossen. Washington drohte der Türkei Sanktionen und einen Ausschluss aus dem Programm zur Produktion von F-35 an. Präsident Donald Trump sprach von schweren Folgen und „enormen Problemen“ für die Türkei.

    Im Dezember 2019 hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärt, dass Ankara nie auf die S-400 verzichten werde. Seinem Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu zufolge könnte die Türkei eine Alternative zu (den US-amerikanischen) F-35 auf anderen Märkten finden, darunter auch in Russland.

    Das S-400-System ist für die Zerstörung aerodynamischer und ballistischer Ziele bestimmt. Der Ortungsradius des Systems beträgt bis zu 600 Kilometer, die Flugweite der Raketen - 400 Kilometer.

    sm/gs

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    Tags:
    Recep Tayyip Erdogan, Raketenabwehrsystem S-400, Ankara