06:55 09 April 2020
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    Coronavirus-Ausbruch: Aktuelle Entwicklungen zur neuartigen Lungenkrankheit (198)
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    Bundesaußenminister Heiko Maas hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Schließung der Grenzen für Europäer vorher nicht mit seinen Bündnispartnern abgestimmt zu haben.

    „Der Hinweis bei der Verkündung dieser Entscheidung, dass es in Europa Versäumnisse gegeben hätte, deutet auch eher darauf hin, dass möglicherweise weniger sachliche Gründe eine Rolle gespielt haben bei dieser Entscheidung“, sagte Maas am Donnerstag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur zufolge.

    Maas pocht auf internationale Kooperation

    Er betonte, dass es sich bei der Bekämpfung des Coronavirus um eine globale Herausforderung handele. „Der werden wir nicht gerecht, auch nicht in den USA, wenn Entscheidungen getroffen werden, die garniert werden mit Schuldzuweisungen. Wir brauchen gerade jetzt mehr internationale Zusammenarbeit“, forderte der Minister.

    Trump hatte am Mittwochabend angekündigt, am Freitag um 23.59 Uhr die Grenzen der USA für Ausländer aus Europa für 30 Tage zu schließen - mit Ausnahme Großbritanniens. Zur Begründung sagte der US-Präsident, die EU habe es versäumt, wie die USA Reisen aus China und anderen Krisenherden einzuschränken.

    am/dpa

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    Coronavirus, Vorwurf, Grenzschließung, Donald Trump, Heiko Maas, USA, Deutschland