13:35 28 Oktober 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    41279
    Abonnieren

    Eine Reihe von Ländern nutzt geheime Verbindungslinien für die Kommunikation zu „sensiblen“ Fragen. Dies erklärte am Dienstag der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

    Am Dienstag erkundigten sich Journalisten bei dem Sprecher des russischen Präsidenten, ob die Durchführung eines G20-Gipfels aus der Distanz zu solch vertraulicher Frage, wie es die Coronavirus-Thematik ist, sinnvoll sei.

    „Zwischen einigen Staaten gibt es sogenannte rote Verbindungslinien, also Linien der Krypto-Verbindung, die vor einem Eindringen von außen her geschützt sind und es ermöglichen, mehr oder weniger geheime Verhandlungen zu führen“, erläuterte Peskow.

    „Natürlich stellt man sich die Erörterung irgendwelcher sensibler Fragen über offene Verbindungskanäle in der modernen Welt ziemlich kompliziert vor“, fügte er hinzu.

    Virtueller G20-Gipfel?

    Nach einem Telefongespräch zwischen dem spanischen Premier Pedro Sanchez und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman hatte die Regierung Spaniens mitgeteilt, dass Saudi-Arabien, das in diesem Jahr den Vorsitz in der G20-Gruppe inne hat, plane, an den nächsten Tagen einen virtuellen G20-Gipfel zur Lage um das Coronavirus durchzuführen.

    Peskow betonte dabei, dass man im Kreml diese Berichte in Medien gesehen habe. Derzeit gebe es aber keine konkreten Informationen dazu.

    ak/mt/sna

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    MdB Hansjörg Müller (AfD) zum Fall Nawalny: Die deutsche Seite will nicht kooperieren
    „Charlie Hebdo“ zeigt Erdogan-Karikatur als Titelbild – Kritik aus Türkei
    Bund will im November massive Beschränkungen für Freizeit und Reisen – Medien
    Hohe Corona-Zahlen: Drosten fordert „Mini-Lockdown“ und Lauterbach Kontrollen in Privatwohnungen
    Tags:
    Kronprinz, Pedro Sanchez, Kreml, Dmitri Peskow, Coronavirus, G20-Gipfel