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    Der ehemalige polnische Präsident Lech Walesa hat die Forderungen Polens nach Reparationen von Russland für die durch den Zweiten Weltkrieg verursachten Schäden als absurd kritisiert.

    Zuvor hatte der Chef der polnischen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, geäußert, dass Russland und Deutschland Polen für die Verluste im Zweiten Weltkrieg im Milliardenwert entschädigen sollen.

    Diese Forderung kam bei vielen polnischen Politikern an. So sprach der Vizeaußenminister des Landes, Pawel Jablonski, vom „bedingungslosen“ Recht Warschaus auf Reparationen seitens Russlands.

    „Das Problem besteht darin, dass, wenn wir zu rechnen beginnen, wir zu dem Schluss kommen werden, dass keiner dem anderen mehr etwas schuldet. Wenn wir aber nicht miteinander reden, kommen absurde Wünsche auf“, meint Walesa. 

    In diesem Fall solle man dann auch zählen, wie viele sowjetische Bürger bei der Befreiung Polens gefallen sind, argumentiert er. 

    „Wenn wir uns zusammensetzen und errechnen, kommt die Bilanz auf Null“, sagte der ehemalige polnische Staatschef. 

    om/sb

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    Tags:
    Lech Walesa, Deutschland, Russland, Zweiter Weltkrieg, Reparationen, Polen