03:44 14 Juli 2020
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    Israelische Soldaten haben nach Armeeangaben einen Palästinenser im besetzten Westjordanland erschossen, der Felsbrocken auf Autos geworfen hatte.

    Wie die israelische Armee in der Nacht zum Montag mitteilte, hätten mehrere Personen große Steine auf israelische Fahrzeuge auf einer Schnellstraße geworfen. 

    Ein Bild zeigt ein Fahrzeug mit zerstörter Windschutzscheibe. Die Soldaten hätten bei dem Vorfall südlich von Kalkilia auf die Personen geschossen, hieß es. Das Gesundheitsministerium in Ramallah bestätigte den Tod eines 32-jährigen Palästinensers und die Verletzungen eines weiteren Mannes.

    Israel hatte 1967 während des Sechstagekrieges unter anderem das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gazastreifen erobert. Die Vereinten Nationen stufen die Gebiete als besetzt ein und berufen sich auf internationales Recht. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat – mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

    Der UN-Sicherheitsrat hatte 2016 einen vollständigen Siedlungsstopp von Israel gefordert.
    Die Siedlungen wurden in der Resolution 2334 als Verstoß gegen internationales Recht und als großes Hindernis für einen Frieden in Nahost bezeichnet.

    om/sb/dpa

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    Tags:
    Westjordanland, Konflikt, Palästina, Israel