06:00 26 November 2020
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    Der russische Ölkonzern Rosneft hat am Samstag die Einstellung seiner Tätigkeit in Venezuela bekanntgegeben. Die Aktiva, die mit dieser Tätigkeit verbunden sind, werden an ein Unternehmen verkauft, das zu einhundert Prozent der russischen Regierung gehört.

    Der Pressedienst des russischen Ministerkabinetts hat gegenüber RIA Novosti bestätigt, dass die russische Regierung die Aktiva von Rosneft in dem lateinamerikanischen Land gekauft habe. 

    Zu diesen Aktiva gehören Aktien in den Ölunternehmen Petromonagas, Petroperija, Boqueron, Petromiranda und Petrovictoria.

    Rosneft war bislang einer der letzten und größten ausländischen Investoren in Venezuela. Wegen des Handels mit venezolanischem Öl hatten die USA im vergangenen Februar Sanktionen gegen eine Tochter von Russlands größtem Ölförderer Rosneft verhängt. Die in der Schweiz eingetragene Rosneft Trading SA wurde auf die Sanktionsliste des US-Finanzministeriums gesetzt.

    Rosneft erwartet Aufhebung von US-Sanktionen gegen seine „Töchter”

    Mit dem Verkauf seiner Aktiva in Venezuela habe Rosneft die Verpflichtungen gegenüber seinen Aktionären erfüllt, so der Pressesprecher Michail Leontjew. Nun erwarte Rosneft, dass die US-Regulierungsbehörden ihre öffentlich gemachten Versprechungen einhalten und die Sanktionen gegen Rosneft-Tochterunternehmen aufheben.

    ta/mka

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    Tags:
    Venezuela, Rosneft