22:59 06 Juli 2020
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    Angehörige des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien haben Nahrungsmittel und weitere Hilfsgüter in die Kleinstadt Deir al-Dschamal im Nordwesten des Landes gebracht.

    Die Stadt liegt im Norden der Provinz Aleppo. Von den 22.000 Einwohnern leben etwa 90 Prozent unter der Armutsgrenze, wie der örtliche Verwaltungschef Muhammed al-Chasal mitteilte.

    „Viele haben im Krieg ihre Angehörigen und Ernährer verloren. Viele sind in der Landwirtschaft tätig und leben von der Hand in den Mund.“

    Die russischen Hilfsgüter würden an besonders Bedürftige verteilt, sagte er. „Sie sind ihnen sehr wichtig.“
    Insgesamt 350 Lebensmittelpakete mit Mehl, Zucker, Grütze, Kondensmilch und Tee wurden von russischen Soldaten in die Stadt gebracht. Darüber hinaus beinhaltet die Hilfssendung drei Tonnen syrische Fladenbrote sowie warme Decken.

    „Ich habe fünf Kinder. Wir sind sehr dankbar für diese Hilfe“, sagte die Bewohnerin Alija, deren Mann vor vielen Jahren im Kampf gegen die Militanten gefallen war.

    „Meine Familie hat elf Kinder, und das Gehalt ist sehr gering“, erzählte Ajis Ajladschan, die nach eigenen Angaben im Bildungswesen von Deir al-Dschamal arbeitet. Auch ihr kommt die Hilfe „gerade zupass“.

    leo/sb

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    Tags:
    humanitäre Hilfe, Russland, Aleppo, Syrien