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    Angesichts der COVID-19-Pandemie hat der russische Präsident Wladimir Putin vor Inkompetenz gewarnt. Die korrekte Einschätzung der Lage sollte man laut Putin lieber den Fachleuten überlassen.

    „Meiner Ansicht nach sind wir jetzt alle zu Virologen geworden, das ganze Land“, sagte der russische Staatschef in einer Videokonferenz zur Bekämpfung des Coronavirus.

    Putin hob hervor, dass die Empfehlungen der Fachleute zur Virus-Bekämpfung nach wie vor wichtig seien. Dementsprechend werde er sich an Experten wenden, bevor er demnächst eine Entscheidung über eine mögliche Kürzung der arbeitsfreien Tage für April treffen werde.

    Zudem verwies der Präsident darauf, dass der Höhepunkt der Epidemie in Russland noch nicht erreicht sei.

    „Der Höhepunkt der Epidemie ist noch nicht überschritten. Momentan ist es äußerst wichtig, fremde Fehler nicht zu wiederholen, daraus zu lernen und die richtigen Schlüsse zu ziehen –, und das auf medizinischer und wissenschaftlicher Grundlage.

    Der Kremlchef rief dazu auf, die Lage aufmerksam zu verfolgen. Alle Maßnahmen müssten angemessen sein und dem Ausmaß der Gefahr entsprechen. Höchste Priorität habe die Gesundheit und Sicherheit der Menschen.

    Russland war im Vergleich zu anderen Ländern bislang von der Corona-Pandemie geringer betroffen. Allerdings wurde am Dienstag ein Anstieg von 1154 Infektionsfällen innerhalb eines Tages verzeichnet – 697 davon allein in Moskau. Insgesamt wurden knapp 7.500 Fälle registriert, 58 Menschen sind inzwischen gestorben.

    mka/gs

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