21:17 12 Juli 2020
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    Die USA bleiben mit ausständigen 200 Millionen US-Dollar die Hauptschuldner der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das teilte der russische Botschafter bei der Uno in Genf, Gennadi Gatilow, am Mittwoch gegenüber Journalisten mit.

    „In der heutigen Etappe ist es schwer zu bewerten, welchen Schaden die Entscheidung der US-Administration der WHO und den internationalen Anstrengungen im Allgemeinen zur Bekämpfung von Covid-19 zufügen wird. Der Pflichtbeitrag der USA zum WHO-Haushalt beträgt zirka 120 Millionen US-Dollar bzw. 22 Prozent aller angefallenen Zahlungen“, sagte Gatilow.

    US-Fonds und andere NGOs seien die größten freiwilligen Geber der WHO. Zugleich blieben die USA auch die Hauptschuldner – ihre Verschuldung gegenüber der WHO beziffere sich auf etwa 200 Millionen US-Dollar (182 Millionen Euro), so Gatilow.  

    Trump dreht WHO den Geldhahn zu

    Am Dienstagabend (Ortszeit) hatte US-Präsident Donald Trump einen Stopp der Beitragszahlungen für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranlasst. Trump machte die Organisation für die Vielzahl an Toten an den Corona-Folgen mitverantwortlich.

    Durch das Missmanagement der WHO und deren Vertrauen auf Angaben aus China habe sich die Epidemie dramatisch verschlimmert und rund um die Welt verbreitet, sagte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses. Seine Regierung werde in den kommenden 60 bis 90 Tagen prüfen, welche Rolle die WHO bei der „schlechten Handhabung und Vertuschung der Ausbreitung des Coronavirus” gespielt habe. So lange lägen die Zahlungen auf Eis.

    ns/ae/sna

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    Tags:
    USA, Uno, Beitragszahlungen, Schuldner, WHO, Gennadi Gatilow, Donald Trump