05:04 03 Dezember 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    4524515
    Abonnieren

    Die Marinestreitkräfte des Korps der islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Teil der iranischen Streitkräfte) haben hinsichtlich der Episode mit US-Schiffen im Persischen Golf erklärt, dass der Iran eine „entschiedene Antwort“ auf jeglichen US-Fehler in der Bucht geben werde. Die Erklärung der IRGC wird von der Agentur „Tasnim“ zitiert.

    Die Marinestreitkräfte der IRGC bestätigten in ihrer Erklärung, dass sich am 15. April ein Vorfall mit US-Schiffen im Persischen Golf ereignet habe. Sie widerlegten jedoch dessen Details, was darauf hinweist, dass es die Vereinigten Staaten waren, die provokative und gefährliche Handlungen unternahmen. Die amerikanische Version des Vorfalls nannten sie eine Geschichte im „Hollywood-Stil“.

    „Rote Linie“

    „Wir raten den Amerikanern, sich an die internationalen Regeln und Seeprotokolle im Persischen Golf und im Golf von Oman zu halten und keine Abenteuer oder falsche Botschaften zu hinterlassen. Die Marine der IRGC und die iranischen Streitkräfte betrachten die Aktionen ausländischer Streitkräfte in der Region, die die nationale Sicherheit bedrohen, als rote Linie und werden auf jeglichen Fehlschlag eine entschiedene Antwort geben", heißt es in der IRGC-Erklärung.

    Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden berichtete auch über ein gefährliches Verhalten und die unprofessionellen Aktionen der US-Marine am 6. und 7. April, die ein iranisches Schiff abgefangen hatte. Das Korps wies darauf hin, dass es nach diesen Episoden beschlossen habe, das Patrouillieren des Persischen Golfs zu verstärken.

    Aus der Sicht des US-Marine-Zentralkommandos

    Zuvor hatte das Zentralkommando der US-Marine berichtet, dass die iranischen Boote des Korps der Islamischen Revolutionsgarden am 15. April gefährlich neben amerikanischen Kriegsschiffen im Persischen Golf manövriert hätten. Das US-Militär meldete, dass die iranischen Boote die US-Schiffe mit sehr hoher Geschwindigkeit und aus nächster Nähe „angegangen“ wären. Sie hätten sich bis auf 45 Meter einem der Schiffe und bis auf 10 Meter einem anderen genähert, aber nach etwa einer Stunde sollen die iranischen Boote auf Anrufe per Funk reagiert und sich von den amerikanischen Schiffen entfernt haben.

    Amir Khatamis Erklärung

    Der iranische Verteidigungsminister Amir Khatami erklärte daraufhin, die US-Präsenz untergrabe die Sicherheit der Region.

    ek/mt/sna

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Wie Verbrecher behandelt? Quarantäne-Schreiben wegen harter Wortwahl in Kritik – Sputnik hakt nach
    Russischer Impfstoff darf dran, so Kommission von der Leyens - aber „nirgendwo in EU außer Ungarn“
    Auf Sexparty erwischt: Polizei löst Orgie in Brüssel auf – EU-Abgeordneter tritt zurück
    Tags:
    Antwort, US-Marine, USA, Iran, iranisches Korps der islamischen Revolutionswächter