15:22 30 Oktober 2020
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    Bundesaußenminister Heiko Maas hat zum Holocaust-Gedenktag in Israel an einem Online-Projekt der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem teilgenommen. Wegen der Corona-Krise hatte Yad Vashem die Idee unter den Hashtags #RememberingFromHome und #ShoahNames ins Leben gerufen.

    Maas verlas am Montag die Namen von zwei Holocaust-Opfern aus seiner Heimatstadt Saarlouis in einem Video auf Twitter.

    „Eine Pandemie mag uns davon abhalten, physisch zusammenzukommen“, schrieb der 53-Jährige dazu auf Englisch. „Aber es wird uns nicht davon abhalten, an die Shoah zu erinnern.“

    Nach eigenen Angaben will Yad Vashem die Videos sammeln und daraus eine Online-Zeremonie erstellen. Der Holocaust-Gedenktag in Israel beginnt am heutigen Montagabend und endet Dienstagabend. Die Eröffnungszeremonie wollte Yad Vashem ebenfalls im Netz übertragen. Sie sollte weitgehend auch auf Deutsch übersetzt werden.

    ​Die Nationalsozialisten hatten während des Zweiten Weltkrieges sechs Millionen Juden ermordet. Seit 1951 gedenkt Israel am 20. April der Opfer. Die Vereinten Nationen legten erst 2005 den Internationalen Holocaust-Gedenktag auf den 27. Januar fest. An diesem Tag 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz.

    am/dpa

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    Teilnahme, Heiko Maas, Holocaust, Gedenktag, Yad Vashem, Israel, Deutschland