12:52 14 Juli 2020
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    Die südkoreanische Regierung richtet einen Stabilisierungsfonds im Wert von 40 Billionen Won (32,4 Milliarden US-Dollar) ein, um in der Corona-Krise die wichtigsten Industriesparten zusätzlich zu unterstützen. Dies gab Präsident Moon Jae-in bei einem Dringlichkeitstreffen zu Wirtschaft bekannt.

    Südkorea werde erst jetzt mit den Auswirkungen der durch die Corona-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise konfrontiert, sagte der Präsident. Unternehmen, die in Schlüsselbereichen tätig sind, seien am schlimmsten betroffen und benötigten Hilfe für Liquidität.

    Die Regierung plane breit gefächerte Stützungsmaßnahmen, im Gegenzug sollen die Unternehmen ihre Stellen behalten und andere Verpflichtungen eingehen.  

    „Darüber hinaus will die Regierung weitere zehn Billionen Won (8,1 Milliarden US-Dollar) bereitstellen, um die Beschäftigtenzahl zu stabilisieren und um möglichen Schocks auf dem Arbeitsmarkt aktiv entgegenzutreten.“

    Großprojekte seien nötig, um neue Arbeitsplätze zu schaffen, forderte Moon Jae-in.

    „Ich biete alle zuständigen Behörden, dringend Projektteams zur Umsetzung großer Staatsprojekte zu bilden, die zur ‚koreanischen Version des New Deal‘ werden.“ (Der New Deal waren Wirtschafts- und Sozialreformen während der Großen Depression in den 1930er-Jahren in den Vereinigten Staaten.)

    Der südkoreanische Präsident forderte ferner, schnellstens den Zusatzhaushalt umzusetzen, der zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise beschlossen worden war, sowie umgehend weitere Hilfspakete zu verabschieden.  

    Er ordnete an, zusätzlich zu den 100 Billionen Won (80,8 Milliarden US-Dollar), die zur Stabilisierung der Finanzmärkte reserviert sind, weitere 35 Billionen Won (28,3 Milliarden US-Dollar) bereitzustellen, um Mikrounternehmen, hochverschuldete Unternehmen und Unternehmen mit niedriger Kreditwürdigkeit zu stützen.

    leo/ae

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    Tags:
    Maßnahmen, Unterstützung, Wirtschaft, Krise, Pandemie, Coronavirus, Präsident, Moon Jae-in, Südkorea