23:54 11 Juli 2020
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    UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat am Donnerstag dazu aufgerufen, den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie nicht für anti-demokratische Repressalien zu missbrauchen.

    „Die Krise kann einen Vorwand für Zwangsmaßnahmen liefern, die nichts mit der Pandemie zu tun haben“, so Guterres.

    In manchen Gesellschaften würden Hassreden zunehmen, Minderheiten würden zum Ziel von Aggressionen, das Risiko überzogener Restriktionen steige. Besonders bedroht seien Flüchtlinge, Migranten und Vertriebene. Mehr als 131 Staaten hätten ihre Grenzen geschlossen, nur 30 würden weiterhin Asylbewerber akzeptieren.

    Uno warnt vor Gewalt gegen Frauen in Corona-Krise

    Anfang April hatte UN-Generalsekretär Antonio Guterres vor einer „schrecklichen Zunahme” häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie gewarnt. In einer auf Twitter verbreiteten Videobotschaft rief er die Regierungen weltweit dazu auf, dagegen vorzugehen.

    In einigen Ländern habe sich die Zahl der Frauen, die deswegen Hilfsdienste anriefen, verdoppelt. Gesundheitsdienste und Polizei würden überschwemmt und seien unzureichend ausgestattet.

    Sars-CoV-2

    In 185 Ländern haben sich nach Angaben der  Johns-Hopkins-Universität (Stand 23. April, 09.31 Uhr) mehr als 2,6 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, 183.470 sind an der Infektion gestorben.

    ns/ae/rtrsna

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    Tags:
    Gewalt, Coronavirus, Vorwand, Pandemie, Antonio Guterres, Uno