03:30 14 Juli 2020
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    Der französische Innenminister Christophe Castaner hat sich gegen eine Öffnung der Grenzen im Schengen-Raum ausgesprochen.

    „Gegenwärtig glaube ich, und dies ist der Wille des Präsidenten der Republik, dass wir den Schengen-Raum mittelfristig nicht auf gesamteuropäischer Ebene öffnen sollten“, sagte der Minister dem Sender BFMTV.

    Bei Entscheidungen zu Grenzkontrollen müsse die epidemiologische Situation in den Nachbarstaaten in Betracht gezogen werden.

    „Wir müssen die Kontrollen zwischen Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und unseren Nachbarstaaten beibehalten“, so der Minister.

    Dabei müsse auf die Arbeitspendler Rücksicht genommen werden. 

    Zuvor hatte der französische Präsident, Emmanuel Macron, nicht ausgeschlossen, dass die Grenzen der Schengenzone bis September dicht bleiben.

    Die Schengen-Staaten hatten Mitte März Reisebeschränkungen eingeführt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Virus, das erstmals im Dezember in China entdeckt worden war, hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bereits mehr als 2,47 Millionen Menschen weltweit angesteckt und mehr als 169.000 Infizierte getötet.

    leo/ae

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    Tags:
    Christophe Castaner, Pandemie, Coronavirus, Öffnung, Grenzen, Schengen, Innenminister, Frankreich