22:56 01 Dezember 2020
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    Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze hat am Montag bei internationalen Klimaschutz-Gesprächen in Berlin Parallelen zwischen der Corona-Krise und der Klimakrise gezogen.

    Zum Auftakt der Konferenz brachte die Ministerin die Hoffnung zu Ausdruck, dass die durch die Coronavirus-Verbreitung ausgelöste Krise die Bereitschaft der Menschen zum Klima- und Umweltschutz erhöhe.

    Viele Menschen auf der ganzen Welt spürten im Moment, wie sich Krise anfühle, so die SPD-Politikerin.

    „Ich vertraue daher darauf, dass künftig auch mehr Menschen bereit sind, mehr zu tun gegen die langfristigen Umweltrisiken, die uns sonst drohen – die Klimakrise und die Zerstörung der Ökosysteme.“

    „Impfstoffe gegen Klimakrise“

    Auch wenn die Aufmerksamkeit gerade auf der Pandemie liege, sei die Klimakrise nicht weg. Die Mittel zu deren Bekämpfung sind jedoch – anders als bei Covid-19 – laut Schulze bereits bekannt.

    „Anders als beim Kampf gehen das Corona-Virus kennen wir die Impfstoffe gegen die Klimakrise bereits. Sie sind verfügbar, sie sind bezahlbar und sie machen unser Leben besser.“

    Als Beispiele nannte die Ministerin Energie aus Wind und Sonne, Elektromobilität, Recycling, energie-autarke Gebäude oder eine widerstandsfähige Landwirtschaft.

    Pariser Klimaabkommen als „Kompass“

    Bei der zweitägigen Videokonferenz mit Ministern aus rund 30 Ländern geht es darum, wie die Folgen der Corona-Krise abgefedert werden können.

    Das Pariser Klimaabkommen zur Begrenzung der Erderwärmung solle „auch weiterhin der Kompass sein“, betonte Schulze mit Blick auf staatliche Hilfen für die Wirtschaft. Konkret stelle sich zum Beispiel die Frage, ob mit Steuergeldern die Nachfrage nach Verbrennungsmotoren für fossile Brennstoffe angekurbelt werde oder nach neuer Mobilität und emissionsfreien Motoren.

    mo/mt/dpa

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    Klima, Umwelt, Svenja Schulze, Deutschland