15:30 05 August 2020
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    Der US-Außenminister Mike Pompeo hat mit dem venezolanischen Oppositionellen Juan Guaido telefoniert, der sich illegitim zum Übergangsstaatschef erklärt hatte.

    Bei seinem Telefongespräch habe Pompeo die „nachhaltige Unterstützung“ der Vereinigten Staaten für die Bemühungen bekräftigt, die Guaido selbst und die „demokratisch gewählte Nationalversammlung zur Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela“ unternähmen, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums, die am Montag veröffentlicht wurde.

    Pompeo und Guaido hätten zudem den sogenannten Plan für einen demokratischen Übergang erörtert, den der US-Außenminister am 31. März vorgelegt hatte. Der Plan sieht den Rücktritt des legitim gewählten venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro vor und eine Abhaltung von Wahlen, bei denen Maduro nicht kandidieren dürfte. Maduro tritt gegen den Plan auf.

    Ende Januar 2019 war es in Venezuela zu Massenprotesten gegen den kurz davor vereidigten Präsidenten Maduro gekommen. Der Chef der von der Opposition kontrollierten Nationalversammlung, Juan Guaido, erklärte sich unrechtmäßig zum kommissarischen Staatschef. Er wurde von mehreren westlichen Ländern mit den USA an der Spitze anerkannt.

    Russland, China, die Türkei sowie mehrere andere Länder unterstützen Maduro als den legitimen Präsidenten. Maduro bezeichnete Guaido als eine „Marionette der USA“.

    asch/ae

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    Michael Pompeo, Nicolás Maduro, Nikolas Maduro, Nicolas Maduro, Unterstützung, Mike Pompeo, Juan Guaido, Venezuela, USA