16:52 25 September 2020
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    Zur Bewältigung der Corona-Krise und ihrer Konsequenzen in den Balkan-Staaten hat die EU zusammen mit der Europäischen Investitionsbank insgesamt 3,3 Milliarden Euro mobilisiert.

    Kommissionschefin Ursula von der Leyen sagte am Mittwoch:

    „Wir haben eine besondere Verantwortung, unsere Partner auf dem westlichen Balkan zu unterstützen, denn ihre Zukunft liegt eindeutig in der Europäischen Union.“

    Das Geld soll laut der EU-Kommission sowohl zur gesundheitlichen Versorgung eingesetzt werden, als auch bei der sozialen und wirtschaftlichen Erholung helfen.

    Die EIB stellt demnach zusätzliche Kredite in Höhe von 1,7 Milliarden Euro bereit. Einen Großteil der restlichen Hilfe hatte die EU-Kommission bereits kommuniziert. Dabei geht es etwa um umgewidmete Vorbeitrittshilfen für Nordmazedonien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kosovo und Serbien.

    EU-Balkan-Videogipfel

    Für nächste Woche Mittwoch ist ein EU-Balkan-Videogipfel geplant. Ursprünglich sollte das Treffen mit allen Staats- und Regierungschefs in Zagreb stattfinden, was aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie jedoch nicht möglich ist.

    Coronavirus-Pandemie

    Das Virus Sars-CoV-2 wurde erstmals Ende Dezember in China entdeckt und breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus aus. Das Epizentrum der neuartigen Krankheit war die Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei. Am 11. März stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch der Infektion als Pandemie ein.

    Laut aktuellen Angaben der Johns Hopkins University sieht die Corona-Lage in folgenden Ländern so aus: 1142 Corona-Fälle mit 73 Todesopfern in Nordmazedonien; 766 Corona-Infizierte mit 30 Toten in Albanien; 1677 Erkrankte und 65 Todesfälle in Bosnien-Herzegowina. In Montenegro wurden demnach 322 Corona-Fälle und sieben Tote registriert; zudem gibt es laut den Angaben 510 Corona-Infizierte und sieben Todesopfer in Kosovo und 6630 Corona-Fälle und 125 Tote in Serbien.

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    Tags:
    Ursula von der Leyen, Unterstützung, Krise, Coronavirus, Balkan, EU