16:03 19 September 2020
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    Russlands Gasriese Gazprom hat Polen eine neue Gas-Rechnung ausgestellt, teilte der Chef des polnischen Energieversorgers PGNiG, Jerzy Kwieciński, am Donnerstag in Warschau mit.

    „Mit Genugtuung gebe ich bekannt, dass PGNiG heute korrigierte Rechnungen für das im März 2020 bezogene Gas erhalten hat“, schrieb der Topmanager im Kurznachrichtendienst Twitter.

    Am Vortag hatte Kwieciński getwittert, dass Gazprom eine vom Stockholmer Schiedsgericht empfohlene Preisformel für Jamal-Gas nutzen werde.

    PGNiG will von Gazprom $1,5 Mio einfordern

    Ende März teilte PGNiG mit, dass der Konzern nach dem Gerichtsurteil in Stockholm berechtigt ist, von Gazprom 1,5 Mrd. US-Dollar einzufordern. Die Entscheidung des Gerichts betrifft die Preise für Gas, das vom 1. Januar 2014 an nach Polen gepumpt wurde.

    ​Zuvor hatte Gazprom der polnischen Seite Rechnungen mit einem Gaspreis ausgestellt, der noch vor dem Gerichtsurteil gegolten hatte. Die neuen Rechnungen enthielten neue Preise, zu denen PGNiG-Chef Kwieciński keine Angaben machte.

    am/gs/ta

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    Tags:
    das Stockholmer Schiedsgericht, Rechnung, PGNiG, Gazprom, Russland, Polen