14:28 09 Juli 2020
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    Der US-Präsident Donald Trump hat sein aggressives Verhalten gegenüber kritischen Medien verteidigt.

    Während einer Veranstaltung des Senders Fox News in Washington am Sonntagabend sagte der amerikanische Staatschef, dass er es mit einer feindseligen Presse zu tun habe, was noch kein anderer US-Präsident früher erlebt hätte.

    „Sie kommen mit den furchtbarsten, schrecklichsten, voreingenommensten Fragen auf einen zu. 94 oder 95 Prozent der Presse sind feindselig“, sagte Trump.

    Der Präsident war von einer Unterstützerin per Video gefragt worden, warum er Aussagen tätige, die an Mobbing erinnerten, und weshalb er Fragen von Journalisten nicht direkt beantworte, sondern immer wieder abschweife. Trump begrüßte die Frage.

    „Das Ausmaß von Wut und Hass - ich schaue sie an und sage, was ist Euer Problem? Ich glaube, wir haben in den ersten drei, dreieinhalb Jahren mehr getan als jeder andere Präsident in der Geschichte unseres Landes. Das glaube ich wirklich“, antwortete Trump mit Blick auf die Journalisten.

    Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund des internationalen Tages der Pressefreiheit am Lincoln-Memorial im Herzen der US-Hauptstadt statt. Zwei Fox-News-Moderatoren stellten Trump Fragen, die Wähler zuvor per Video dem Sender übermittelt hatten. Während seines Auftritts bemerkte Trump, dass er trotz einer standfesten Meinung noch schlechter als der 16. US-Präsident Abraham Lincoln von den Medien behandelt werde.

    ac/mt/dpa

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    US-Medien, Abraham Lincoln, Washington, Veranstaltung, Journalisten, Verhalten, Donald Trump, USA