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    Der ukrainische Präsident, Wladimir Selenski, hat am Samstag den Start eines Projektes zur Gestaltung von Gedenksymbolen angekündigt, in dessen Rahmen die Aufstellung von vier Glocken, darunter auch in Donezk und in Simferopol (auf der Krim), vorgesehen ist.

    „Heute verkünde ich mit dem Glauben an unser Ziel das Projekt für Gedenksymbole, in dessen Rahmen  wir in der Ukraine vier Glocken aufstellen wollen. Gestern war ich im Gebiet Lugansk, in der ersten Ortschaft, wo im Jahr 1942 die Befreiung der Ukraine begonnen hatte. Dort wird die erste Glocke – die Gedenkenglocke – montiert. Heute bin ich in Transkarpatien, unweit von dem Ort, wo die Vertreibung der Invasoren beendet worden war. Dort wird die Siegesglocke gebaut“, sagte Selenski in der auf Facebook veröffentlichen Videoansprache.

    „Wir glauben und werden alles tun, dass unbedingt der Tag kommt, an dem noch zwei Glocken aufgestellt werden: Die Friedensglocke in Donezk und die Einheitsglocke in Simferopol“, so Selenski.              

    In dem Moment, wenn es in der Ukraine Frieden geben werde, würden die vier Glocken gleichzeitig über dieses bedeutsame Ereignis in der Geschichte der Ukraine benachrichtigen, so Selenski.

    Wiedervereinigung der Krim mit Russland

    Der Beitritt der Republik Krim zu Russland erfolgte vor sechs Jahren aufgrund der Ergebnisse eines Referendums. Bei der Volksabstimmung im März 2014 hatten sich 96,77 Prozent der Bürger der Republik und 95,6 Prozent der Einwohner der Stadt Sewastopol für den Beitritt ausgesprochen. Das Referendum fand nach einem Staatsstreich im Februar 2014 in der Ukraine statt.

    Kiew betrachtet die Schwarzmeer-Halbinsel als sein, aber zeitweise okkupiertes Gebiet. Die russische Führung hat wiederholt erklärt, dass die Krim-Bewohner auf demokratischem Wege und in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und der UN-Charta für die Wiedervereinigung mit Russland stimmten. Laut dem russischen Staatschef, Wladimir Putin, ist die Krim-Frage „endgültig geklärt“.

    ns/ae/sna 

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    Tags:
    Referendum, Wladimir Putin, Russland, Wladimir Selenski, Krim, Donezk, Ukraine