04:51 28 September 2020
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    Drei verlassene Kampfschnellboote mit dem Emblem der Marine Kolumbiens sind auf venezolanischem Territorium entdeckt worden, teilte das Verteidigungsministerium des Landes mit.

    „Am frühen Samstagmorgen, dem 9. Mai, haben Angehörige der Nationalgarde (…) bei einem Streifengang (…) im Bundesstaat Bolivar drei verlassene Kampfschnellboote vom Typ Boston Wheeler ohne Besatzung entdeckt. Die Schiffe hatten das Emblem der Seestreitkräfte Kolumbiens sowie Maschinengewehre an Bord“, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums Venezuelas. Zu dem Fall wird ermittelt.

    Zuvor hatte das venezolanische Innenministerium berichtet, dass die Behörden einen Einmarsch kolumbianischer Militanter in Schnellbooten im Raum des Bundesstaates La Guaira verhinderten. Der Chef der verfassungsgebenden Versammlung des Landes präzisierte, dass acht Angreifer getötet worden seien. Venezuelas Präsident Nicolas Maduro erklärte, Ziel der Invasion sei seine Ermordung gewesen. Unter den festgenommenen Angreifern hätten sich zwei US-Bürger befunden, die Maduros Worten zufolge Angehörige der Leibwache des US-Präsidenten seien.

    Die Behörden der USA und Kolumbiens erklärten ihrerseits, sie hätten mit den genannten Ereignissen nichts zu tun.

    ls/sb

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    Tags:
    Nicolas Maduro, Innenministerium, USA, Kolumbien, Venezuela