13:21 09 Juli 2020
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    Bundesagrarministerin Julia Klöckner will eine Ausweitung der europäischen Corona-Hilfen für Landwirtschaft und Fischerei an die Entwicklung auf den Märkten knüpfen. Zur Unterstützung der Landwirtschaft habe man bereits national und europäisch ein Bündel an Maßnahmen beschlossen, sagte sie am Mittwoch in einer Videoschalte mit EU-Amtskollegen.

    Ihr sei es wichtig, dass potenzielle weitere Hilfen „zielgerichtet, passgenau und finanzierbar“ seien, wurde die Ministerin von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

    EU-Krisenreserve bleibe vorerst unangetastet

    Ein Anzapfen der fast 500 Millionen Euro schweren EU-Krisenreserve lehnte Klöckner ab. Zunächst sollten bereits geplante, aber noch nicht ausgeschöpfte Mittel für Marktmaßnahmen oder etwa Spielräume im Europäischen Garantiefonds für Landwirtschaft genutzt werden.

    Mit Blick auf nationale Kampagnen, die dazu auffordern, möglichst keine Waren mehr aus anderen Staaten zu kaufen, warnte Klöckner vor „Konsumnationalismus“. Gerade in der Krise sei deutlich geworden, dass der europäische Binnenmarkt und der Zusammenhalt wichtige Trümpfe seien, sagte die CDU-Politikerin.

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    Tags:
    Fischerei, Landwirtschaft, Finanzhilfen, Coronavirus, Julia Klöckner, Deutschland