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    EU-Kommissionssprecher Peter Stano hat am Sonntag in einem Gespräch mit der Zeitung „Bild am Sonntag“ die Meinung geäußert, wonach Russland offenbar „Desinformationen“ über das neuartige Coronavirus verbreitet haben soll.

    „Unsere Beobachtungen zeigen, dass verschiedene offizielle und staatlich unterstützte Quellen aus Russland – das heißt kremlfreundliche Quellen und russische Staatsmedien – Verschwörungstheorien und Desinformationen (über Sars-Cov-2– Anm. d. Red.) in der EU verbreiten, mit möglicherweise erheblichen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit“, zitiert das Blatt Stano. 

    Das Ziel von derartigen Desinformationen ist es ihm zufolge, „die Glaubwürdigkeit und Fähigkeit der EU und der Mitgliedsstaaten, die Krise zu bewältigen, infrage zu stellen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die heimischen Behörden zu untergraben“.

    Indes führte das Blatt weder Beispiele für „diese Desinformationen“, noch die Namen der konkreten Medien an, die laut dem EU-Sprecher derartige Daten verbreitet haben sollen.   

    Lawrow zu Vorwürfen gegen Russland wegen Corona-Fakes

    Zuvor hatte der russische Chefdiplomat Sergej Lawrow erklärt, die Europäische Union habe bislang keine Bestätigung für Russlands angebliche „Desinformationen“ über die Coronavirus-Pandemie vorgelegt.

    Wie Lawrow betonte, braucht Moskau keine Beweise dafür, dass „westliche Kollegen zunehmend versuchen, einige Motive zu finden, die sie in ihrer Fabelei über die russische oder eine andere Bedrohung vereinen“.

    ns/ae

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    Tags:
    Sergej Lawrow, Verbreitung, Desinformation, Vorwürfe, Pandemie, Coronavirus, Russland, Bild am Sonntag, EU-Kommission, Peter Stano