11:43 06 Juli 2020
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    Griechenlands Außenministerium hat die Verbrennung der Nationalflagge der Türkei im Zentrum von Athen verurteilt.

    In Griechenland wurde am Dienstag der Opfer des vor 101 Jahren begangenen Völkermordes an den Pontosgriechen gedacht. Während der Gedenkveranstaltungen im Zentrum von Athen wurde auf dem Platz Sintagma vor dem Parlamentsgebäude die türkische Flagge verbrannt.

    In der vom griechischen Außenministerium abgegebenen Erklärung, die der Agentur RIA Novosti im Wortlaut zugegangen ist, heißt es: „Griechenland verurteilt aufs schärfste jegliche Handlungen, die das nationale Symbol eines jeden Landes, in diesem Fall der Türkei, beleidigen. Derartige Handlungen stehen im Widerspruch zur Kultur und den Traditionen des griechischen Volkes.“

    Im Zeitraum von 1914 bis 1923 hatte das Genozid an den Pontosgriechen mehr als 350.000 Menschenleben gefordert. Die Regierung des Osmanischen Reiches hatte die Tötung zahlreicher griechischer Bewohner der kleinasiatischen Halbinsel veranlasst. Die Maßnahmen umfassten Massaker, Deportationen und Todesmärsche, schließlich die Vertreibung und Umsiedlung der Überlebenden.

    ls/mt

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    Tags:
    Außenministerium, Türkei, Griechenland