11:50 04 Juli 2020
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    Das syrische Justizministerium hat am Mittwoch die Medienberichte über die angebliche Beschlagnahme der Vermögenswerte von Rami Makhlouf, des Cousins von Präsident Baschar al-Assad, dementiert. Laut der Behörde seien die in diesem Zusammenhang veröffentlichten Dokumente als Fake einzustufen.

    „Einige Internet-Seiten im Sozialnetzwerk Facebook veröffentlichten unter Verweis auf ausländische selbstsüchtige Quellen eine verfälschte Anordnung des Justizministeriums über die Beschlagnahme der Mobilien und Immobilien von Rami Makhlouf. Das Ministerium dementiert, dass irgendeine Anordnung diesbezüglich erlassen wurde“, schrieb  die Behörde in ihrem Facebook-Account. 

    Das Ministerium warnte, es gebe Soсial-Media-Seiten, die absichtlich Fake-News publik machen und „das Thema für die Verbreitung von Gerüchten ausnutzen“. 

    Hintergrund

    Früher war über die Spaltung in der Assads Familie mitgeteilt worden, die angeblich wegen Finanzen, und zwar wegen der außerordentlich hohen Schulden des Makhloufs Mobilfunkanbieters Syriatel verursacht wurde. Den Medien zufolge sollte Assads Cousin als Chef seines Unternehmens die Kündigung erklären. Die Schulden von Syriatel betragen demnach 134 Milliarden Pfund (etwa 239 Millionen Euro).

    ao/mt/sna

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    Tags:
    Fake-News, Beschlagnahme, Dementi, Justizministerium, Syrien