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    Die Coronavirus-Pandemie ist in China noch nicht beendet. Man müsse daher die Anstrengungen verdoppeln, um die dadurch entstandenen Einbußen zu minimieren, wie der chinesische Premier Li Keqiang zu Beginn der diesjährigen Plenarsitzung des chinesischen Volkskongresses am Freitag in Peking erklärte.

    „Dank der hartnäckigen Arbeit sowie der Selbstaufopferung des chinesischen Volkes haben wir große strategische Erfolge in unserer Antwort auf Covid-19 erzielen können. Derzeit ist die Epidemie noch nicht zu Ende, während die Aufgaben, vor denen wir bei der Förderung der Entwicklung stehen, immens sind“, zitierte die Zeitung „Bangkok Post“ den Premier. 

    „Wir müssen  unsere Anstrengungen verdoppeln, um die Verluste durch das Virus zu minimieren und die Aufgaben zur sozialwirtschaftlichen Entwicklung für dieses Jahr in die Tat umzusetzen.“

    Zudem bezeichnete Li Keqiang die Coronavirus-Pandemie als die sich am schnellsten verbreitete, umfassendste und schwierigste Ausnahmesituation im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens, mit der China seit der Gründung der Volksrepublik konfrontiert ist.      

    Verschiebung der Parlamentstagung 

    Wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit Covid-19 hatte die 3. Jahrestagung des chinesischen Parlaments der 13. Legislaturperiode im März auf den 22. Mai verschoben werden müssen.

    Es gab massive Sicherheitsvorkehrungen, um Infektionen unter den Tausenden Delegierten zu vermeiden. Sie  mussten sich zwei Corona-Tests unterziehen. Auch musste das Treffen von zwei auf nur eine Woche verkürzt werden.

    Corona-Pandemie

    Im Dezember hatte Peking die Weltgesundheitsorganisation über den Ausbruch einer Lungenkrankheit mit unbekannter Ursache informiert. Fachleute ermittelten den Krankheitserreger. Die Pneumonie erhielt später die Bezeichnung COVID-19.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers im  März als Pandemie ein. Inzwischen sind fast alle Länder der Welt betroffen. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (Stand vom Freitag, 05.36 Uhr) gibt es weltweit 5,1 Millionen Corona-Infizierte und 322.935 Todesopfer.

    ns/ae

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    Tags:
    Tagung, Parlament, Coronavirus, Folgen, Wirtschaft, Li Keqiang, WHO, China