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    Weißrussland will laut Präsident Alexander Lukaschenko die Produktion von Raketen und Präzisionswaffen vorantreiben, um im Fall der Fälle eine Aggression abwehren zu können.

    Am Freitag besuchte Lukaschenko die Rüstungsfabrik OKB TSP nahe Minsk, um neue Raketen, Mehrfachraketenwerfer und weitere Waffen zu besichtigen. In der osteuropäischen Ex-Sowjetrepublik läuft seit 2017 ein auf vier Jahre angelegtes Staatsprogramm für Raketenproduktion.

    „Wir entwickeln unsere Streitkräfte (…) Wir wollen keine fremden Staaten besetzen. Wir sind ein friedliebendes Land“, versicherte Lukaschenko nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Belta. Auch andere Staaten würden sich nicht besonders für Weißrussland interessieren.

    „Deshalb hätte es für uns keinen Sinn und wäre es unmöglich, ballistische Interkontinentalraketen mit Atomsprengkopf zu entwickeln. Wir müssen uns danach richten, was möglich ist. Deshalb schaffen wir entsprechende Raketenproduktionen.“

    Weil es in der Welt immer wieder Krieg gebe, müsse Weißrussland für den Fall der Fälle bereit sein und seine Armee in verteidigungsfähigem Zustand halten, „auch wenn das teuer ist“, sagte Lukaschenko. Im Fall einer Aggression müsse Weißrussland in der Lage sein, dem Aggressor einen „nicht hinnehmbaren Schaden" zuzufügen, sagte der Präsident. Und weiter: Raketen und Präzisionswaffen wären dafür am besten geeignet.

    Die weißrussischen Streitkräfte hatten 2016 erste Mehrfachraketenwerfer des neuen Typs Polones in Dienst gestellt. Das System stammt aus weißrussischer Eigenproduktion. Laut dem Chef des weißrussischen Staatskomitees für Rüstungsindustrie, Roman Golowtschenko, wird an Weiterentwicklungen gearbeitet.

    leo/ae

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    Tags:
    Verteidigung, Aggression, Alexander Lukaschenko, Produktion, Mehrfachraketenwerfer, Raketen, Präzisionswaffen, Weißrussland