11:44 29 November 2020
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    Das Staatliche Untersuchungsbüro der Ukraine hat den Ex-Präsidenten des Landes Petro Poroshenko zum Verhör am 26. Mai vorgeladen.

    Der Grund sei der illegale Transport einer Gemäldesammlung über die Grenze, teilte der Pressedienst des Büros am Freitag mit.

    „Wir informieren Petro Poroshenko über die Notwendigkeit, sich am 26. Mai 2020 um 11.00 Uhr (Ortszeit – Anm.D.Red.) im Staatlichen Untersuchungsbüro einzufinden, um als Zeuge verhört zu werden”, heißt es in der Erklärung.

    Nach Angaben des Pressedienstes werden in diesem Fall die Umstände ermittelt, bei denen  „der Transport einer aus 43 Gemälden von weltberühmten Malern bestehenden Sammlung von Kulturgütern über die Zollgrenze der Ukraine vor der Zollkontrolle verschleiert wurde“.

    Ermittlungen gegen den ehemaligen Präsidenten

    Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden (L) und Petro Poroschenko nach Verhandlungen in Kiew (Archivbild)
    © Sputnik / Pressedienst des ukrainischen Präsidialamtes / Michail Palintschak / Handout
    Petro Poroschenko taucht bereits in 16 Strafsachen auf. Unter anderem wird wegen Hochverrats und Fälschungen bei der Ernennung Grojsmans zum Premier bei einer fehlenden Koalition in der Rada ermittelt.

    Laut dem Anwalt des gestürzten Präsidenten der Ukraine Viktor Janukowitsch versuchen Poroschenko und der ehemalige Generalstaatsanwalt Juri Luzenko, die eigene Beteiligung sowie die Beteiligung ihrer „westlichen Helfer“ an dem Beschuss auf dem „Euro-Maidan” im Jahr 2014 zu verheimlichen. Damals hatten Scharfschützen während der Protestaktionen in Kiew nach dem Beschluss der Regierung, auf die Assoziierung mit der EU zu verzichten, auf Demonstranten und Polizisten auf dem Maidan-Platz geschossen. Nach offiziellen Angaben kamen dabei 53 Menschen ums Leben.

    sm/gs

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    Tags:
    Gemälde, Schmuggel, Verhör, Petro Poroschenko