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    Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat die USA vor Problemen gewarnt, falls Washington Schwierigkeiten für iranische Tanker, einschließlich derer, die auf Venezuela zusteuern, bereiten würden.

    „Falls die Amerikaner unseren Öltankern im Karibischen Meer oder anderswo auf der Welt Probleme bereiten sollten, dann werden auch wir ihnen Probleme bereiten“, sagte Ruhani in einem Telefongespräch mit dem Emir von Katar, Tamim bin Hamad Al-Thani.

    Der iranische Präsident wies auf eine „Reihe von US-Aktionen“ hin, die zu einer „inakzeptablen Lage“ in verschiedenen Teilen der Welt führen würden. Gleichzeitig betonte er, Teheran beabsichtige nicht als Erste die Situation zu verschärfen oder auf Konfrontation zu gehen.

    Kürzlich hatte Venezuelas Botschafter bei den Vereinten Nationen, Samuel Moncada, den Generalsekretär der Organisation, Antonio Guterres, davor gewarnt, dass iranischen Tankern, die Treibstoff in die Bolivarische Republik befördern, „militärische Gewalt durch die Vereinigten Staaten“ drohen könnte.

    USA erwägen neue Sanktionen gegen Iran

    Wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ am Donnerstag geschrieben hatte, erwäge die US-Regierung neue Sanktionen und andere rechtliche Maßnahmen, um den Export von iranischem Öl nach Venezuela zu blockieren.

    Mit erneuten Strafmaßnahmen wolle Washington darauf reagieren, dass der Iran zuvor fünf Öltanker nach Venezuela geschickt hat, um der ebenfalls von US-Sanktionen betroffenen Regierung von Nicolas Maduro zu helfen, hieß es.

    Als mögliche Maßnahmen gelten Sanktionen gegen die Besatzung von Tankern oder deren Beschlagnahmung durch ein Gericht in den USA wegen Verletzung des US-Rechts. Allerdings sei diese Option nur dann möglich, wenn die Tanker auf ihrem Weg in den Iran an einem Hafen anhalten würden, um zu tanken.

    sm/gs

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    Tags:
    Hassan Ruhani, Tanker, USA, Angriff