23:20 06 Juli 2020
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    FDP-Chef Christian Lindner hat sich für ein regional unterschiedliches Vorgehen gegen das Coronavirus ausgesprochen. Laut Lindner müsste dann das Infektionsgeschehen bzw. das Ausbleiben von Neuinfektionen als Maßstab gelten.

    In einer Region ohne Neuinfektionen müssten andere Regeln gelten als an Orten mit stärkerem Infektionsgeschehen, sagte Lindner am Sonntag bei „Bild Live“. Über die Ausgestaltung der Maßnahmen müsse aber unter Einbeziehung von Experten entschieden und sorgfältig diskutiert werden.

    Die geplante Lockerung der Corona-Auflagen in Thüringen wollte Lindner vorerst nicht kommentieren, sondern die Diskussion „erstmal unseren Fachpolitikern überlassen“.

    Ramelows Vorschlag zu Corona-Auflagen

    Bundesfinanzminister Olaf Scholz (Archivbild)
    © REUTERS / Pool / John Macdougall
    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will vom 6. Juni an auf allgemeine, landesweit gültige Corona-Schutzvorschriften verzichten. Damit würden die bisherigen Regeln zu Mindestabständen, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschränkungen wegfallen.

    Im Gespräch ist, dass an die Stelle landesweiter Vorgaben lokale Maßnahmen treten, wenn in einer Region eine bestimmte Infektionsrate überschritten wird. Über Ramelows Vorschlag soll das Thüringer Landeskabinett am Dienstag beraten.

    mka/gs/dpa

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    Bundesländer, Coronavirus, Christian Lindner