11:59 04 Juli 2020
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    Laut einer bundesweiten NDR-Umfrage ist die Zahl der Menschen, die zwischen Mitte März und Anfang Mai bei Fachärzten Termin hatten, deutlich gesunken. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt jedoch in einem ARD-Interview am Dienstag die Menschen dazu, sich ungeachtet der Corona-Infektion ärztlich behandeln zu lassen.

    Er könne trotz der Coronavirus-Pandemie „alle Kranken, chronisch wie akut Kranke, nur auffordern, ermuntern, tatsächlich auch zum Arzt zu gehen, wenn es nötig ist“. Spahn empfiehlt bei Unsicherheit, einen Arzt anzurufen und die Lage zu erklären. 

    „Im Zweifel jedenfalls ist es immer besser, zum Arzt zu gehen, insbesondere wenn es eine Beschwerde gibt oder wenn es auch um eine Kontrolluntersuchung für einen chronisch Kranken geht“, so Spahn. 

    Da die Arzttermine in der Periode zwischen Mitte März und Anfang Mai der NDR-Umfrage zufolge deutlich seltener wahrgenommen wurden, äußern alle Vereinigungen jetzt die Besorgnis, dass sich der Ausfall von Terminen negativ und lebensbedrohlich auf die Gesundheit der Menschen auswirken könnte. 

    Nun keine Terminstaus?

    Zu Beginn der Krise hätten sich Praxen und Krankenhäuser zunächst auf Corona-Infizierte einstellen und Abläufe neu organisieren müssen, kommentierte Spahn. Dies sei mittlerweile gut gelungen und damit das Infektionsrisiko minimiert. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es nun nicht zu Terminstaus oder Engpässen in den Praxen kommt.

    ao/mt/dpa

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