03:51 14 Juli 2020
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    Die Administration Donald Trump will Saudi-Arabien einem Zeitungsbericht zufolge 7500 gelenkte Präzisionsbomben des Typs Paveway IV aus Produktion des im US-Bundesstaat Massachusetts ansässigen Konzerns Raytheon Technologies verkaufen.

    Der Deal habe ein Volumen von rund einer halben Milliarde US-Dollar, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Quellen im Kongress.

    Bevor der Deal zustande kommt, müssen die Auswärtigen Ausschüsse des Senats und des Kongresses zustimmen, die bereits Mitte Januar über die Pläne informiert worden waren.  

    Im Rahmen des Deals soll Raytheon Technologies auf dem Territorium des Königreichs weitere Rüstungen im Wert von 106 Millionen Dollar produzieren.

    US-Außenminister Mike Pompeo hatte 2019 dem Außenministerium aufgetragen, 22 ausstehende Waffendeals mit Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von insgesamt 8,1 Milliarden Dollar in trockene Tücher zu bringen.

    Dabei sollten die Spannungen mit dem Iran zum Anlass genommen werden, um die Waffen durch eine Notfallklausel im Waffenexport-Kontrollgesetz am Kongress vorbei zu liefern. Schon damals ging es darum, Präzisionswaffen teils in Saudi-Arabien zusammenbauen zu lassen.

    leo/ae

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    Tags:
    Donald Trump, präzisionsgelenkte Fliegerbombe Paveway, Präzisionsbomben, Präzisionswaffen, Bomben, Deal, Waffen, Saudi-Arabien, USA