02:02 31 Oktober 2020
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    Die Organisation des oppositionellen islamischen Predigers Fethullah Gülen und die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützen laut einer Mitteilung des Pressedienstes des türkischen Präsidenten die Unruhen in den USA.

    Dies geht aus einem Pressedienst-Bericht des türkischen Präsidenten nach einem Telefongespräch zwischen dem Chef des Kommunikationsdepartments der Administration des türkischen Staatschefs, Fahrettin Altun, und dem US-Botschafter in Ankara, David Satterfield, hervor.

    Die türkischen Behörden werfen Gülens Organisation, die sie FETO (Fethullahs Terrororganisation) nennen, vor, an dem Putschversuch im Juli 2016 beteiligt gewesen zu sein. Danach wurden in der Türkei mehr als 80.000 Menschen festgenommen, etwa 150.000 Beamte, darunter auch Militärangehörige, entlassen oder von der Arbeit freigestellt. Gülen selbst, der in den USA lebt, verurteilte den Putschversuch und wies die Vorwürfe zurück.

    „Altun äußerte seine Besorgnis über die Gewalt gegen Mitarbeiter der türkischen Medien, einschließlich des TV-Senders TRT World, und erhielt die Zusicherung, dass die US-Regierung diese Vorfälle bedauere. Friedliche Proteste seien legitim und Gewalt in demokratischen Ländern eindeutig illegitim. Altun betonte, dass die FETO und die radikale linke Bewegung ‚Antifa‘, die mit den Terroristen der PKK-YPG (Selbstverteidigungskräfte der syrischen Kurden) kooperieren, Gewaltaktionen in den USA unterstützen“, heißt es in dem Bericht.

    Es wird betont, dass die Türkei weiterhin eng mit ihrem Nato-Verbündeten – den USA - zusammenarbeite, den sie wiederholt vor den Gefahren der „Terrororganisationen FETO und PKK-YPG“ gewarnt hätte.

    Zuvor hatte der US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die US-Behörden die radikale linke Bewegung „Antifa“ in die Liste der verbotenen Terrororganisationen eintragen würden. Der US-Justizminister William Barr betonte, dass die Aktionen von Mitgliedern dieser Bewegung als Terrorismus eingestuft würden.

    Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch das Vorgehen der Polizei kam es zu einer Welle von Protesten und Unruhen in Städten der USA. Einer der Polizisten, der bei der Festnahme sein Knie auf Floyds Hals drückte, wurde der fahrlässigen Tötung beschuldigt.

    ek/mt/sna

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    Fethullah Gülen, FETO, vorwerfen, Unterstützung, Unruhen, USA, Türkei