00:12 11 Juli 2020
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    Laut dem Außenministerium Russlands hat sich Tschechien „unehrenhaft und unwürdig“ gezeigt, als es zwei Mitarbeiter des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur zu Personae non gratae erklärt hat.

    „Die tschechische Seite handelte unehrenhaft und unwürdig, indem sie diesen unfreundlichen Schritt machte. Ohne jeglichen Grund haben die tschechischen Behörden den russisch-tschechischen Beziehungen einen ernsthaften Schaden zugefügt.“ 

    Die Handlungen von Prag sollen laut dem Außenamt Russlands nicht nur eine angemessene Antwort bekommen, sondern würden auch bei der Herausbildung der russischen Linie in Bezug auf Tschechien in Betracht gezogen.

    Ausweisung russischer Botschaftsmitarbeiter

    Zuvor verkündete der Ministerpräsident Tschechiens, Andrej Babis, die tschechische Regierung habe zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft des Landes verwiesen. 

    Seinen Worten zufolge soll ein russischer Diplomat den Geheimdiensten absichtlich eine Geschichte „geschickt“ haben, dass er den Giftstoff Rizin angeblich ins Land mitgebracht hätte. Die tschechische Regierung ist der Ansicht, der Russe habe die Geheimdienste nicht nur zu überflüssiger Arbeit gezwungen, sondern auch Russlands Ruf in Tschechien geschadet. 

    Nach Angaben der Föderalagentur Rossotrudnitschestwo, die für Fragen der im Ausland lebenden Landsleute im Außenministerium Russlands zuständig ist, handelt es sich bei den zu unerwünschten Personen erklärten Russen um den agierenden Chef der Vertretung der Agentur, Andrej Kontschakow, sowie um den Mitarbeiter des Russischen Zentrums für Wissenschaft und Kultur mit Nachnamen Rybakow.

    ao/mt/sna

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    Außenministerium, Botschaft, Andrej Babis, Russland, Tschechien