04:56 27 November 2020
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    Terroristen haben Weizenfelder in der syrischen Provinz Al-Hasakah in Brand gesteckt, meldet die syrische staatliche Agentur SANA. Unter Hinweis auf örtliche Quellen berichtet die Agentur, dass Mitglieder „der Terrorgruppierungen Weizen- und Malzfelder im Raum Ras al-Ain im Norden der Provinz Al-Hasakah verbrannt haben“.

    Derartige Handlungen hätten das Ziel, „unter Hunderttausenden Bewohnern der hinter dem Euphrat gelegenen Region“ Armut zu schaffen und „einen Getreidemangel in den staatlichen Speichern Syriens“ auszulösen.  

    Syrien
    © Sputnik / Michail Voskresensky
    Am Mittwoch waren nach einer Brandstiftung im Raum Ras al-Ain rund eine Million Quadratmeter Weizenfelder ausgebrannt.

    Zuvor hatte der syrische Politologe Ali al-Ahmad im Gespräch mit RIA Novosti mitgeteilt, dass die Verbrennung von Feldern im Nordosten Syriens Teil des Wirtschaftskrieges sei, den Washington gegen Syrien führe.

    Die wirtschaftliche Situation in Syrien hat sich nach dem Inkrafttreten neuer US-Sanktionen im Rahmen des „Caesar-Gesetzes“ verschlimmert, das faktisch alle Bereiche der Wirtschaft Syriens betreffe. Die Sanktionen sollen sich auch auf ausländische Unternehmen und Privatpersonen ausdehnen, die mit der syrischen Regierung zusammenarbeiten.

    Das syrische Außenministerium bezeichnet das Vorgehen Washingtons als „Wirtschaftsterrorismus“.

    ls/mt

     

     

     

     

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    Tags:
    USA, Syrien