14:35 09 Juli 2020
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    In Sachsen-Anhalt ist ein CDU-Mitglied wegen Extremismus-Vorwürfen einem Parteiausschlussverfahren zuvorgekommen und hat von sich aus die Partei verlassen.

    In der vergangenen Woche hatte die Internetplattform „Sachsen-Anhalt Rechtsaußen“ Chatverläufe veröffentlicht, die das CDU-Mitglied mit einer Gruppe rechtsextremer Prepper in Verbindung brachte.

    Er soll unter anderem einem Mann der besagten Gruppe mit den Worten „Herzlichen Glückwunsch und Sieg Heil, Herr Hauptmann!“ zu einer Beförderung gratuliert haben. Kurz darauf hatte der geschäftsführende Landesvorstand der CDU ein Ausschlussverfahren in die Wege geleitet.

    „Innerhalb der CDU sind solche Äußerungen nicht tolerierbar“, hieß es in der Mitteilung von der CDU.

    Für die CDU in Sachsen-Anhalt ist es nicht das erste Mal, dass einem ihrer Mitglieder Rechtsextremismus vorgeworfen wird. Im Dezember waren rechtsextreme Umtriebe des damaligen CDU-Kreispolitikers Robert Möritz öffentlich geworden, der in Folge dessen aus der Partei ausgetreten war.

    ac/mt/dpa

     

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    Tags:
    Sachsen-Anhalt, Austritt, Mitglied, Vorwürfe, Rechtsextremismus, Skandal, CDU