03:55 23 Oktober 2020
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    Dem US-Präsidenten Donald Trump zufolge werden die US-Streitkräfte nicht mehr am Wiederaufbau in anderen Ländern teilnehmen und sich nicht mehr in bewaffnete Konflikte einmischen.

    Während des Auftritts vor den Absolventen der Militärakademie in West Point teilte Trump mit, dass Washington zu den Grundprinzipien zurückkehre, laut denen die Aufgabe des amerikanischen Soldaten darin bestehe, die USA zu verteidigen und das Land vor äußeren Feinden zu schützen.

    „Wir beenden die Ära eines endlosen Krieges“, sagte das amerikanische Staatsoberhaupt.

    Trump fügte auch hinzu, dass die USA dafür nicht verantwortlich seien, „alte Konflikte in fernen Ländern zu lösen, von denen viele Menschen nicht einmal gehört haben“.

    „Die USA sind nicht mehr der Weltpolizist. Allerdings müssen unsere Feinde wissen, dass wir niemals zögern werden, wenn unser Volk in Gefahr ist. Und wenn wir zum Kampf greifen, werden wir von nun an nur noch kämpfen, um zu gewinnen“, schloss der US-Präsident.

    Es ist bemerkenswert, dass Donald Trump vor einigen Tagen den Kongress darüber informiert hatte, dass die US-Streitkräfte in einigen Ländern weiter stationiert bleiben, wo sie von Trumps Vorgängern hingeschickt worden waren.

    Neben Afghanistan, wo die US-Militärkampagne schon fast 19 Jahre lang dauert, sind amerikanische Truppen zurzeit im Irak, in Syrien, Jordanien, der Türkei, im Libanon, in Ägypten und auf den Philippinen präsent. Außerdem befinden sich US-Streitkräfte auf der Arabischen Halbinsel, im Kosovo, in Ostafrika, am Tschad-See und in der Sahelzone.

    ac/mt

     

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    Tags:
    Ausland, bewaffnete Konflikte, US-Einmischung, US-Streitkräfte, Auftritt, Donald Trump